Künstler:innen
Herzlich willkommen zur Vorstellung der Künstler:innen, die sich für den Verdener Kunstpreis 2024 beworben haben und angenommen wurden. Unter dem Thema „Dechiffrieren“ haben diese talentierten Künstler:innen Werke geschaffen, die auf beeindruckende Weise verschiedene Aspekte und Interpretationen dieses Mottos erkunden. Ihre kreativen Ansätze haben sie aus der Vielzahl der Bewerbungen hervorgehoben.


Regina
Babovic-Born
Pietzuch-Babovic

Ich finde, der Verdener Kunstpreis ist eine gute, interessante und wirksame Sache. Die gemeinsame Ausstellung verschiedenster Werke ist für die Kunstschaffenden wichtig und motivierend zugleich. Die gezeigten Arbeiten, die sich einem Vergleich unterziehen und in einem neuen vielfältigen Kontext zu betrachten sind, lassen eine einmalige Kommunikation untereinander und miteinander entstehen. Auch dem Publikum werden die kreativen Sichtweisen nahegebracht und im Spannungsfeld der anderen Arbeiten wird der Geist angeregt, über Alltägliches hinauszublicken und sich vielleicht ein Urteil zu bilden. Mir jedenfalls macht es Freude, dabei zu sein. Regina Babovic-Born, Bremen, den 16.September 2024
Regina Babovic-Born

Regina Babovic-Born
Pietzuch-Babovic
geboren 29. März 1958 in Jeddingen / Kreis Rotenburg
drei Töchter
in Bremen aufgewachsen – Abitur 1976
Töpferlehre 1976 –1980 in der Böttcherstraße, Gerhard Liebenthron
Studium für Lehramt 1980 -1985 in Bremen
Leitung einer Textilwerkstatt 1985 –1989, Akademie Überlingen in Verden
1992 – 2014 Lehrerin an der Haupt- und Realschule Dörverden, u.a. als Kunsterzieherin
seit 2014 Lehrerin in der JVA Bremen
Studium Gestaltende Kunst an HSB Bremen 2018 – 2022
Künstlerische Praxis
Künstlerische Tätigkeiten:
Gedichte seit 25 Jahren
Mitglied der Kabarettgruppe „Anaconda“ von 1995 – 1998
Mitglied der Theatergruppe „Jedermanns Landplage“ in Drübberholz 1999 – 2000
Malerei seit 1998
Lithographien seit 2003 bis heute – in der Druckwerkstatt im Künstlerhaus des BBK Bremen bei Klaus Zwick
Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft Malzeit am Wall in Verden August 2009 – 2014
Ausstellungen:
Erbhoffestival in Thedinghausen 2001
Einzelausstellung – Massage-, Bäderpraxis und Sportstudio Carsten Beermann in Blender, Oktober 2002 – April 2003
Restaurant „Browiede“ in Intschede von Oktober 2001 – April 2002 & Oktober 2007 – Januar 2008
Kunst im Garten in Fischerhude bei Ikki Bülow, Molkereiweg, August 2004, 2005, 2006 & September 2007, 2008, 2009
Kunst im Pfarrgarten in Wittlohe Juli 2006 und 2008
Gemeinschaftsausstellungen:
Müllerhaus in Schmomühlen , 28. Oktober – 25.November 2007
zur Eröffnung des Ateliers Malzeit am Wall, im November 2009
Auf Stein- mit Eckhardt Mittelstedt in den Räumen des Ateliers
Malzeit am Wall, 19. September – 4. November 2010
Seit vielen Jahren- Gemeinschaftsausstellung in der Druckwerkstatt des BBK im Künstlerhaus Bremen bei Klaus Zwick, November 2010
Leiblinie- Gemeinschaftsausstellung des Ateliers Malzeit am Wall, Mai – Juni 2011
Leiblinie- Gemeinschaftsausstellung des Ateliers Malzeit in den Räumen des Therapiezentrums für Essstörungen
Die Brücke e.V. in Hamburg, 7. März – 30. September 2012
Gemeinsam – Gemeinschaftsausstellung des Ateliers Malzeit im Ehmken Hoff in Dörverden, Oktober – November 2013
Gemeinschaftsausstellung im Bamberger Haus Bremen, Oktober 2018
Einzelausstellungen in der Praxis Dr. Thomas Liebsch in Bremen
20. März – 1. Juli 2011 & September 2018 – Ende 2019
Teilnahme an der Verdener Kunstbörse 2006; 2007; 2009; 2010; 2012
Die Werke von Regina Babovic-Born
Protest, 2022, 400€ mit Rahmen


Ursula
Balke

Ursula Balke

Ursula Balke
Ich habe mich zeitlebens mit Kunst beschäftigt. In meinen Berufen war die Kunst immer eine Sprache, über die ich mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen ins Gespräch gekommen bin.
Ich habe das Künstlerische immer als Sprache gesehen. Ich möchte mit meinen Kunstwerken Geschichten erzählen. Humorvolle, traurige, ernste und auch welche, die zum Träumen anregen.
Künstlerische Praxis
1952 in Chemnitz geboren
Erzieherin (Abschluss 1970)
Integrationspädagogik (1992-1994)
Studium Kunstpsychotherapie (HIGW 1997-2001)
Studium an der Hochschule für Künste Bremen (2011-2017)
Die Werke von Ursula Balke
Lebensfaden, 2022, 350 €


Anna
Bart

Foto: Anna Bart
http://na-bart.tumblr.com
Anna Bart

Anna Bart
Künstlerische Praxis
STUDIUM
2008 – 2015 Freie Kunst, Malerei bei Markus Willeke und Stephan Baumkötter,
Hochschule für Künste Bremen
2015 Meisterschülerin von Stephan Baumkötter
AUSZEICHNUNGEN
2023 – 2026 Atelierstipendium im Zentrum für Kunst, Tabakquartier, Bremen
2021 Nominierung zum ,NordWestKunstPreis’, Kunsthalle Wilhelmshaven
2020 – 2021 Produktionsförderung, Senator für Kultur Bremen
2020 Wohn- und Arbeitsstipendium, GEDOK Schleswig-Holstein, Lübeck
2018 Katalogförderung, Nomura Foundation, Japan
2016 Preisträgerin Paula Modersohn-Becker Kunstpreis / Nachwuchspreis
2016 Eva Thomkins Reisestipendium, Italien
2015 – 2016 Wohn- und Arbeitsstipendium, Stuhr-Heiligenrode
2013 – 2015 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
2013 H. A. Bockmeyer Reisestipendium, Nagoya, Japan
2011 DAAD PROMOS Studienstipendium, Nagoya University of Arts, Japan
SOLO AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
2020 ,Zwischenmiete’, GEDOK Schleswig-Holstein, Lübeck
2019 ‚Gästezimmer’, Galerie Herold, Bremen
2018 ‚Lauf’, mit Claudia Piepenbrock, Kunstverein Osterholz-Scharmbeck
2018 ‚Another Place’, mit Nana Hirose & Kazuma Nagatani,
Japanisches Kulturinstitut, Köln (K)
2018 ‚Die Welt im Wohnzimmer’, Kunstverein Lemgo
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN (Auswahl)
2024 ,Myzelium – von Pilzen lernen’, mit Dilettantin Produktionsbüro, Casino Futur, Bremen
2023 ,3 Zimmer, Bühne, Bad’, RAUMPRO, Projektraum BBK & GEDOK Bremen
2023 ,À TABLE!’, Schloss Agathenburg
2021 ,NordWestKunstPreis’, Kunsthalle Wilhelmshaven
2021 ,WAS BLEIBT – Die Sammlung regionaler Kunst Bremen’,
Städtische Galerie Bremen
2021 ,Masters of the Future’, Galerie Kramer, Bremen
2019 ‚Kunstpreis Ottersberg‘, Kunstverein Fischerhude
2018 ‚RESIDENCE II – Junge Kunst aus Niedersachsen’, Syker Vorwerk (K)
2017 ‚Jahresgaben’, Museum Ratingen
2017 ‚Together’, Galerie Kramer, Bremen
2017 ‚40. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst’, Städtische Galerie Bremen
2016 ‚Paula Modersohn-Becker Kunstpreis’, Große Kunstschau Worpswede (K)
Die Werke von Anna Bart
Ohne Titel (Corona Test), 2022, 800€


Jael Andra
Benar

https://www.instagram.com/jaeliart/
Das Wort im Verborgenen suchen, Codes entziffern? Die Gematria, eine hermeneutische Technik der Interpretation von Worten, die mit Hilfe von Zahlenwerten neue Beziehungen und Deutungen herstellt, das fasziniert mich täglich. Doch sind in Textinhalten verborgene geglaubte Bedeutungen offengelegt und spürbar? Ja, es gibt Dinge die nicht gesagt und geschrieben werden, uns aber dennoch klar erkennbar sind. Für eine Person die die Codierung kennt ist der Textinhalt transparent. Das phönizische Alphabet auch „Ancient Paleo Hebrew“ oder „ketav iwri“ (das kleine Hebräisch) genannt, wird oft als Althebräische Schrift übersetzt. Tatsächlich ist das phönizische Alphabet eine kanaanitische Sprache, die nahezu mit dem Ur – Hebräisch identisch ist. In ihrer Vereinfachung entstammen sie aus der ersten Phase von Sprache, den Hieroglyphen. Jeder Buchstaben hat drei Werte, sein Bild, seinen Klang und seinen numerischen Wert. Die Buchstaben sind Lautzeichen und ganze Wörter, denen eine Bedeutung zugeschrieben wird. Mit näherer Beschäftigung bot sich mir ein breites Spektrum an Möglichkeiten einer visuellen Kommunikation. In meinen Arbeiten spiele ich mit der Ästhetik, der Bewegung und dem Charakter der Buchstaben in ihrer geschichtlichen und spirituellen Entwicklung. Ich entwickelte ein feines Gespür für die Jüdische Mystik, Gematria Codes, Verborgene und gemeinsamer Zahlenwerte. In der hebräischen Sprache, der Buchstaben der Tora und in den Auslegung der Schriften ist das bis heute erhalten geblieben. Ich bin der Meinung, dass die alte Technik der Gematria, die Erforschung „alter Texte“ heute zu Sichtweisen und Erkenntnissen führen könnte, die zu einem besseren Verständnis von Respekt, Wertschätzung und Anerkennung von Natur und Mensch führen könnte. Umso mehr erfreut es mein Herz mit dieser Ausschreibung „Dechiffrieren“ meine Faszination und Fragen von den Betrachter*innen entschlüsseln zu lassen.
Jael Andra Benar

Jael Andra Benar
Nach handwerklicher Ausbildung und Arbeit, Abitur, Auslandsaufenthalte in Spanien und Israel. Weiterbildung an der Werkschule Oldenburg, Gaststudien an der HfK Bremen, der Universität Oldenburg, anschließend Ausbildung zur Theaterpädagogin. Wirkt als Bildhauerin, Künstlerin im künstlerisch-wissenschaftlichen Kontext, im Theaterbereich sowie in spartenübergreifende Kulturprojekten. Engagiert in der Sozialen Arbeit.
Angehende Kunsttherapeutin / Begleiterin im Tonfeld.
Künstlerische Praxis
Künstlerischer Weg 2018 – 2024 (Auswahl):
„Regesh lesaffa (Gefühl für eine Sprache)“ Masorti Synagoge, Conservativ Judaismen e.V. Kiryat HaYovel Jerusalem, Israel (30.3 – 7.4.2018).
„Natur und Mensch“ Ausstellung Kunstpreis Sankt Andreasberg (12.9 – 25.10 2020 / Katalog).
„Künstler von Hier“ Kulturhalle Oldenburg (27.10 – 12.9.2021 / Katalog).
Internationale Contemporary ReArt Ihlienworth (19.8 -16.10. 2021 / Katalog).
Internationaler Künstleraustausch „11 Freunde im kulturellen Austausch „Analoger Briefwechsel mit den Partnerstädten Oldenburgs, mit Maureen Nachmani, Mateh Asher, Israel (8/9.2022).
„Tradition und Sprache“ Benyamin Reich (Fotografie) und Jael Andra Benar (Plastiken, Skulptur), Begleitausstellung „Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann Staatstheater Oldenburg (5.11.22 – 27.1.23). Im Rahmen des 30 Jährigen Bestehens der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, nach der Wiederbegründung der Shoa.
Kunst im Öffentlichen Raum:
Projektidee, Konzept “Mobile Sukka“ Jüdische Kulturtage Braunschweig 14.8 – 22.9. 2021
(Organisation und in Zusammenarbeit mit dem Israel Jacobson Netzwerk e.V. Braunschweig zum Festjahr 1700 Jahre Judentum in Deutschland). https://youtu.be/3lBaeu_u2pQ?feature=shared
Wissenschaftlich – künstlerische Arbeit:
Mitarbeit am Forschungsprojekt Interdisziplinärer Workshop „Genisaquellen“
(Kooperation Europäisches Zentrum für Jüdische Musik, Theater und Medien der Otto-Friedrich Universität Bamberg sowie des Max-Weber Kolleg der Universität Erfurt).
“Genisablätter“ Jüdische Gemeinden Veitshöchheim und Unterfranken,
Genisaforschungsstelle Universitätsverlag Potsdam ( 3 / 2019 – 6 / 2022).
Genisablätter IV: https://g.co/kgs/nkBNaa
Die Werke von Jael Andra Benar
BeReshit (In einem Anfang), 2023, 2739 €


Amina
Brotz

Foto: Sara Foerster
http://www.aminabrotz.de
Amina Brotz

Amina Brotz
Amina Brotz (*1986) ist Bildende Künstlerin, die in Bremen, Schleswig-Holstein und im Dazwischen lebt und arbeitet. 2016 schloss sie ihr Studium der Freien Kunst mit dem Diplom, bei Prof. Ingo Vetter & Prof.in Heike Kati Barath, an der Hochschule für Künste in Bremen ab. 2017 war sie Meisterschülerin bei Prof.in Heike Kati Barath.
Künstlerische Praxis
Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, Kunstvereinen, Museen und Projekten in Deutschland, Europa sowie Nord- und Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, Kunstvereinen, Museen und Projekten in Deutschland, Europa sowie Nord- und Südamerika, u.a. in Bergen, Berlin, Bremen, Detroit, Hagen, London, Paris, Rosario, Stockholm, Toronto, Wien und Wuppertal.
Ausstellungsbeteiligungen zuletzt in der Kunsthalle Bremen(2023), im Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst (2023) und dem Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt(2024). Sie erhielt Auslandsstipendien in Kaliningrad (2019) & an der Cité International des Arts in Paris (2021), des DAAD für Aufenthalte in Kanada (2014, 2016) & Argentinien (2022/23) sowie Förderungen der Stiftung Kunstfonds (2022/2024). Ihre Förderungen der Stiftung Kunstfonds (2022/2024). Ihre Werke sind in der Sammlung der Stiftungen der Sparkasse Holstein, Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn sowie Biblioteca y Archivo de Arte Contemporáneo, Rosario vertreten. 2017 wurde sie mit dem Hochschulpreis der Hochschule für Künste Bremen & 2021 mit dem 4.Förderpreis der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ausgezeichnet. Seit 2023 dreijähriges Residenzstipendium im Zentrum für Kunst, Bremen. Für 2024 erhält sie ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.
Die Werke von Amina Brotz
Absender/Künstlerin Empfängerin/BetrachterInnen, 2022, 680 €


Burkhard
Brunotte
Bruno Brunotte

Bei kleineren Ausstellungen hat die Umsetzung meiner Ideen einen für mich unerwarteten Zuspruch gefunden, so dass ich mich nach dem Lesen des Zeitungartikels über den beabsichtigten Kunstpreis entschlossen habe, mit meinen Werken an die Öffentlichkeit zu treten und meinem letzten, der Kunst gewidmeten Lebensabschnitt eine besondere Note zu verleihen.
Burkhard Brunotte

Burkhard Brunotte
Bruno Brunotte
Künstlerische Praxis
Der 76-jährige hat nach einer ihn langweilenden Banklehre auf vielen Umwegen zur ihn begeisternden Archäologie gefunden. Ein wesentlicher Teil seiner über 20-jährigen Grabungstätigkeit war das Erstellen präziser technischer Zeichnungen der Grabungsbefunde.
Nach Erreichen des Rentenalters war es für den Kunstfreund ein naheliegendes Bedürfnis, seine zeichnerischen Qualitäten künstlerisch weiterzuentwickeln. Neben zahlreichen Zeichenkursen weckten besonders Kurse bei Bildhauern sein Interesse.
Ein besonderer Reiz besteht für ihn darin, zufällig entdeckte oder auf dem Schrottplatz gefundene Gegenstände in einen anderen Zusammenhang zu stellen und ihnen so eine völlig neue Bedeutung zu geben.
Die Werke von Burkhard Brunotte
meinungsbildend, 2022, 3.800 €


Annette
Bußfeld

Foto: Annette Bußfeld
http://www.skulpturpur.de
Eine befreundete Künstlerin brachte mir ausgedruckt die Bewerbungsunterlagen vom Verdener Kunstpreis. Sie drückte sie mir in die Hand mit den Worten: Da musst du dich bewerben, das ist dein Thema. Am besten mit den lebensgroßen Skulpturen. Deine Arbeiten und dein Unterricht kreist doch durch alle Zeiten und ist voller Symbole.
Annette Bußfeld

Annette Bußfeld
Von der Zeichnung zur Skulptur – Annette Bußfeld
So begann mein Weg vor 30 Jahren. Inspiriert und fasziniert von den ersten kunst-historischen Zeugnissen der Menschheit, entdeckte ich das Ausdrucksstarke und Eigenwillige in der Dreidimensionalität. Es hat mich bis heute nicht wieder losgelassen. Ich reise gern durch andere Länder, Kulturen und Zeiten. Ich experimentierte mit allem was für mein gegenwärtiges Thema erforderlich ist. Meine Skulpturen sind auf meiner Webseite zu sehen. Sie stehen im Atelier vor Ort, in Ausstellungen, und sind zu verkaufen.
Künstlerische Praxis
Kurse – Workshops – Offenes Atelier – Bildungszeiten Sie finden zudem im Atelier B eine individuelle Unterstützung in kleinen Gruppen, technische Hilfestellung im Umgang mit Werkzeugen und eine konzentrierte Auseinandersetzung zur Formgestaltung. Die Mischung aus hohem künstlerischem Niveau und entspannter Atmosphäre, die Begegnung mit Gleichgesinnten, das alles macht das Atelier B zu einem einzigartigen und sehr inspirierenden Ort. Ich unterrichte seit über 20 Jahren an den verschiedensten Orten, an Fachhochschulen, Kunstschulen, in Künstlerhäusern, im In- und Ausland und in meinem Atelier B in Worpswede.
Die Werke von Annette Bußfeld
ankommen, 2022, 2.400 €


Jeanette
Clasen

Foto: Jeanette Clasen
An dem Verdener Kunstpreis 2024 nehme ich teil, weil schon ganz früher der Verdener Kunstpreis ein hohes Niveau hatte und nicht nur in diesem eher ländlich geprägten Gebiet eine absolute Bereicherung ist.
Jeanette Clasen

Jeanette Clasen
Künstlerische Praxis
1975 – 78 Studium Malerei / freie Grafik Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
1976 1980 Studienreisen N.Y.C., Salt Lake City, Los Angeles, London, Paris, Südfrankreich
1978 – 82 Studium Malerei / freie Grafik Akademie der Bildenden Künste München
seit 1981 Großportrait-Collagen „PHOTO MORGANA“
1983 – 84 Atelierstipendium Stadt München; Prinzregent-Luitpold-Stipendium
1989 Nachwuchs
1992 lebt und arbeitet in Norddeutschland; Landschaftsbilder, Hologramm-Stahlskulpturen
1993 – 14 SimultanKohlezeichnungen zu Musik und Tanz, Bühnenbild
2015 Arbeiten zu Tod und Sterben
2018 studio55 Hamburg
2021 Atelier West Gate Hamburg
Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland, Ausstellungsorganisation
Auswahl: öffentliche Aufträge Kunst und Bauen, Bayrische Staatsgemäldesammlungen
Nieders. Landeskulturstiftung; Hanns-Lilje-Stiftung; Evangel. Landeskirche Hannover
Die Werke von Jeanette Clasen
MY ID – IDENTITY – DNA, 2022, 1.800 €


Barbara
Deutschmann

http://www.barbara-deutschmann.de
Am Verdener Kunstpreis habe ich teilgenommen, da ich das Thema „Dechiffrieren“ als weitgehend offen und für meine Arbeit passend empfunden habe.
Barbara Deutschmann

Barbara Deutschmann
1961 in Coburg geboren
1982-1985 Ausbildung der Bühnenplastik am Nationaltheater Mannheim
1985-1992 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Künste, Bremen
1991 Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Coburg
1994-1995 Leitung der Bildhauerwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt Bremen
2004 2. Preis Platzgestaltung Bremen-Hastedt
2005 Residenz-Stipendium in Berlin, Senator für Kultur, Bremen
2007 Kunstpreis Blauorange, Coburg
2010 Residenz-Stipendium im Wilke-Atelier, Bremerhaven
2018 1. Preisträgerin Tofazz-Kunstpreis, Bremen
seit 1996 Teilnahme an zahlreichen Internationalen Bildhauersymposien
Künstlerische Praxis
Einzelausstellungen (Auswahl)
2023 „Cum Cera – Schein und Sein“, Kunstverein Heidenheim
„Von Raum zu Raum“, Franck-Haus, Marktheidenfeld
2019 Kunstarkaden Kempten
2018 „Organische Verbindung“, Villa Sponte Zeitkultur, Bremen
2017 Galerie Müller & Petzinna, Groß-Grönau
2016 „Von Raum zu Raum“, Leonhard-Boldt-Galerie, Eutin
2015 Galerie Müller & Petzinna, Groß-Grönau
2014 Galerie Tobias Schrade, Ulm
2013 „Stein und Haut“, Galerie am Schwarzen Meer, Bremen
2012 „Sweet and Straight“, kd-kunst Galerie, Wallhöfen
„Transparent“, imago Kunstverein Wedemark, Bissendorf
2011 „See what you don´t see“, Kunstverein Coburg (K)
2010 „Skulpturen und Papierarbeiten“, Galerie Tobias Schrade, Ulm (K)
2008 „Stone So Soft“, Galerie Erwin Seppi, Meran / Italien
2007 „Lapis, Cera, Pagina“, Sezession Nordwest, Wilhelmshaven
2006/2007„Lapis Cereus“, Städtische Galerie im Königin-Christinenhaus, Zeven
2004 „Ge-wachs-ene Durchblicke“, Galerie Mani, Berlin
2003 „mémoire“, Gerhard Marcks-Haus / Pavillon, Bremen (K)
Galerie 149, Bremerhaven
2002 Galerie im Malerfürstentum Wredanien, Würzburg
2001 „Raum-Teile“, Galerie Renate Kammer, Hamburg (K)
1999 Kunstkreis Die Wassermühle, Lohne (Oldenbg.)
Kunstraum Ursula Mock, Bremen (K)
Galerie de la Dodane, Amiens / Frankreich
1998 Galerie im Park, Bremen (K)
1997 Galerie Gruppe Grün, Bremen
1995 Kunstraum Ursula Mock, Bremen
1991 Kunstverein Coburg, Förderpreis für Bildende Kunst (K)
Galerie Trip, Luzern / Schweiz
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2024 Internationales Druckkunstfestival, BBK Bremen, Weserburg Bremen
2023 „Meister & Schüler*innen“, Galerie Altes Rathaus Worpswede
2020/2021 „Volles Haus“, imago kunstverein wedemark, Bissendorf
2019/2020 „konkret-bremen I“, Städtische Galerie Bremen (K)
2018/2019 „5. internationaler andré evard preis“, Kunsthalle Messmer, Riegel am Kaiserstuhl (K)
2018 „Die Teile und das Ganze“, Tofazz Preis, Bremen
2017 „konkret: Deutschmann | Möhle | Straßburger“, Neuer Worpsweder Kunstverein
2016 Jubiläumsausstellung Galerie Tobias Schrade, Ulm
Jubiläumsausstellung Galerie Müller und Petzinna, Groß-Grönau
2015 „:member of“, galerie mitte, Bremen
2014 „Skulptur und Malerei“, Spitäle an der Alten Mainbrücke, Würzburg
„small monuments“, Wanderausstellung Hamburg, Lübeck, Schwarzenbek
2013 „Geteilte Räume“, Kaponier Kunstverein e.V. Vechta
2012 „Accrochage Sechs“, Galerie 149, Bremerhaven
2011 ART Karlsruhe, Internationale Kunstmesse
2010 „Kleinplastik in Norddeutschland“, Galerie Kolbien, Garbsen (K)
2009/2010 Hector Kunstpreis, Vitales Archiv Sandra Kuhne, Kunsthalle Mannheim
2009 „Spring“, Bremer Kunstfrühling, BBK Bremen
2008 „Art from Berlin“, Gallery Blue Mountain, New York City / USA (K)
„Wasser | Zeichen“, Internationale Papierkunst, Bremen (K)
2007 „Artspanner“, Galerie art-isotope, Dortmund
2006 „Das unbekannte Meisterwerk“, Städtische Galerie im Buntentor, Bremen
2005 Künstler der Galerie, Galerie 149, Bremerhaven
2004 26. Internationale Hollfelder Kunstausstellung
2003 „Macht Kunst glücklich?“, Atelierhaus Friesenstraße 30, Bremen
2002 „20 Jahre Kunstkreis Die Wassermühle“, Lohne (Oldenbg.) (K)
Künstler der Galerie, Galerie Renate Kammer, Hamburg
2001 „Zeitgleich“, BBK Bremen (K)
1998 „2 mal“, Kunstraum Ursula Mock, Bremen
1997 „Wie es Euch gefällt“, Kunstraum Ursula Mock, Bremen
1996 „Zwischenzeit“, Zeche Friedlicher Nachbar, Bochum
1995 Kunstraum Ursula Mock, Bremen
1991 Förderpreisausstellung für Bildende Kunst, Bremen (K)
Die Werke von Barbara Deutschmann
LAPIS STABILABILIS IV, 2024, 4.500 €


Armando
Ducellari

Armando Ducellari

Armando Ducellari
Armando Duçellari, geboren 1990 in Durrës, Albanien.
Künstlerische Praxis
2015 schloss er sein Bachelorstudium der Multimedialen Kunst an der Università Iuav di Venezia in Italien, ab. Anschließend studierte er Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen, wo er 2019 sein Diplom erhielt.
2022 absolvierte er dort sein Meisterschülerstudium bei Prof. Heike Kati Barath. Er erhielt Förderungen durch den DAAD (CA) und Erasmus+ (ES), sowie Stipendien für das UNIDEE Residency Program in Biella (IT) und ein Stipendium des BBK Bremen an der Cité Internationale des Arts Paris (FR).
2024 erhält er das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds und wird 2025 Stipendiat der „Artists‘ Residence Tirana – Vila 31 x Art Explora“ in Tirana (AL) sein. Ausstellungsbeteiligungen und Screenings seit 2015 in Ausstellungen und Projekten u.a. in Albanien, Argentinien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Spanien.
Die Werke von Armando Ducellari
bricks in book, 2022, 2.000 €


Helmut
Feldmann

Foto: Sima Koocheki
http://www.helmutfeldmann.de
Eher selten bewerbe ich mich um die Teilnahme an Kunstausschreibungen. Die Teilnahmebedingungen zu Ihrer Ausschreibung habe ich über mehrere Wochen mehrmals gelesen, bis ich den Entschluss faste, mich um eine Teilnahme zu bewerben. Der Grund dafür lag in dem für mich außergewöhnlichem Thema. Mir ging das Wort, „Dechiffrieren“, nicht aus dem Kopf. Es löste in mir aus, dass ich mich intensiv mit meinem Gesamtkünstlerischen Werk der letzten Jahre auseinander setzte.
Helmut Feldmann

Helmut Feldmann
Geb. 1964 in Deternerlehe / Ostfriesland. Lebt mit seiner Frau und seinen Söhnen in Oldenburg.
1993 – 1997 Studium der Malerei und Grafik, Academie Minerva Groningen / Niederlande.
Künstlerische Praxis
Ausstellungen (Auswahl aus den letzten 3 Jahren)
2021 „Neue Werke“, Artothek Oldenburg. (G)
„Reisen – Das Land am Meer,“ Kulturzentrum Seefelder Mühle. (E) Förderung: „Niedersachsen dreht auf“.
„Unweg“, Die künstlerische Erforschung einer historischen Landschaft, Stadtmuseum Oldenburg. (E)
Förderung: Kulturbüro der Stadt Oldenburg.
„Schwarmintelligenz“, 62 artisti grafici da italia e Germania, Albenga, Italien (G)
2022 „Malerei und Grafik“, Kulturverein Borgholzhausen. (E)
„Stille“, Lamberti Kirche Oldenburg, mit A. Boekhoff und M. Schönfelder. Förderung: Kulturbüro der Stadt Oldenburg
„Naturlandschaften“, Elisabeth Anna – Palais Oldenburg (E) Förderung: „Niedersachsen dreht auf“.
Gewinner des Wettbewerbs, „ Kultur im Geheimen“, mit der Kunstperformance, „Muttererde“. Förderung: Kulturbüro der Stadt Oldenburg. www.stadt-ol.de/muttererde.
2023 Helmut Feldmann & friends, Alte Maschinenhalle Oldenburg. (G) Förderung: Kulturbüro der Stadt Oldenburg
„Typisch Norddeutsch“, Kunsthaus Leer, mit Ahlrich van Ohlen.
„Novemberland“, Overbeck-Museum, Bremen-Vegesack. (E)
2024 „Sichtweisen“, Kunstverein Fröndenberg, mit Yvonne Franke.
Die Werke von Helmut Feldmann
Clouds I, 2022, 2.400 €


Irmtraut
Fliege

http://www.irmtrautfliege.de
Verden bedeutet ein Stück Heimat, denn hier bin ich 8 Jahre zur Schule gegangen und ein Teil meiner Familie lebt hier. Für mich haben meine Papierobjekte in Form und in Farbe mit Dechiffrierung zu tun, weil Verborgenes für den Betrachter sichtbar werden kann. Das waren zwei gute Gründe, mich für diese Ausstellung zu bewerben.
Irmtraut Fliege

Irmtraut Fliege
1958 geboren in Neuenförde, Niedersachsen
Künstlerische Praxis
1980 – 1983 Studium an der Hochschule der Künste in West-Berlin
1984 – 1992 Ausbildung und Arbeit als Grafik-Designerin und Fotografin in Stockach am Bodensee
1993 – 1995 Aufenthalt in den USA in Kalifornien: Studium der Ölmalerei bei Monroe Hodder am De Anza-College
seit 2000 lebt und arbeitet im Ogohaus, Bremen
2002 dreimonatiger Aufenthalt als Gastkünstlerin im Künstlerhaus Cuxhaven
2011 einwöchiges Erholungsstipendium bei den artgenossen, Lindlar
2016 zweimonatiges Stipendium des Wilke-Ateliers e.V., Bremerhaven
2018 Einjurierung zur 4. Papierkunsttriennale in Deggendorf
2022 zweimonatiger Arbeitsaufenthalt Wilke-Atelier, Bremerhaven
2024 vierwöchiges Stipendium Atelierstiftung Kunst und Natur, Bispingen
Letzte drei Einzelausstellungen:
2022 „Leichtes Spiel“, Galerie am Stall, Hude (mit Herbert Nouwens)
2023 „Verbindungen“, Kunstverein Osterholz-Scharmbeck
2024 „Papier. Sprache. Form.“, BBK-Galerie Oldenburg (mit Imke Kreiser)
Die Werke von Irmtraut Fliege
Papierobjekt XI, 2022, 1.850 €


Christoph
Fuhrken
KAMELOGANA

http://www.kamelogana.de
Die Teilnahme an der Kunstausstellung „Verdener Kunstpreis 2024“ grenzt seinen Lebensmittelpunkt ein und gibt ihm die großartige Möglichkeit seine Arbeit regional einer kunstinteressierten Öffentlichkeit im norddeutschen Raum bekannt zu machen.
Christoph Fuhrken

Christoph Fuhrken
KAMELOGANA
Der gebürtige Oldenburger Christoph Fuhrken alias KAMELOGANA ist Stencil Art und Street Art Künstler. Er lebt und arbeitet in 26180 Rastede. Die Motive eines Kamels und einer Blume finden sich immer wieder in seinen Werken. Motive, die er für den Frieden in der Welt einsetzt. Er glaubt, dass Politik diplomatische Lösungen finden muss, um Kriege auf internationaler Ebene zu verhindern und zu vermeiden, und er glaubt an die Solidarität zwischen Menschen.
Künstlerische Praxis
Seine Werke waren bereits Gegenstand zahlreicher Einzel- und Gruppenausstellungen, sowie den Ausstellungen des internationalen STENCIL ART PRIZE (2013-2021) in Sydney (Australien), dem THE KUTZ ART AWARD der It’s All 2 Much Art Gallery, Bristol (Großbritannien) oder der Urban Art Ausstellung „URBAN ART“ des Kunstvereins Wörth e.V. in Rheinland-Pfalz. Seine Arbeiten werden von unterschiedlichsten Galerien angeboten dazu gehört die GOLDEN EI GALLERY im Breisgau / Baden-Württemberg, die RISING GALLERY in Englewood bei Denver, in Colorado, USA, oder die NEUE KUNST GALLERY-Michael Oess in Karlsruhe.
2021 wurde sein Stencil Kunstwerk „Collection Feed Your Head“ für den Buchtitel der Jubiläumsausgabe „CUT: TEN YEARS OF THE STENCIL ART PRIZE / 2021“ des International Stencil Art Prize in Australien ausgewählt.
Die Werke von Christoph Fuhrken
PETRA HATTE RECHT, 2024, 2.000 €


Steffen
Gehrdau

http://www.steffengehrdau.de
Ich freue mich an diesem ersten Verdener Kunstpreis teilnehmen zu dürfen. Außerdem freue ich mich sehr das es jetzt diesen Preis, außerhalb von Metropolregionen, gibt.
Steffen Gehrdau

Steffen Gehrdau
Künstlerische Praxis
2022-2023 Hfbk Hamburg, Klasse: Anselm Reyle
2021-2022 Adbk Karlsruhe, Klasse: John Bock
2021 Hks-Ottersberg, Bachelor of fine Arts bei Michael Dörner
2019 Hfk Bremen, Klasse: Korpys und Löffler
2019 Nominierung für die Studienstiftung des Deutschen Volkes, Kunstakademie München
Deutschlandstipendium, Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg
2016-2021 Hks-Ottersberg, Klasse: Michael Dörner und Jochen Stenschke
2015-2016 Kunstakademie Hamburg, Illustrationsdesign, Malerei und Bildhauerei
2014-2015 Hawk Hildesheim, Konservierung und Restaurierung, Kunstgeschichte
Die Werke von Steffen Gehrdau
Demons, Gods and Ghosts, 2023, 300 €


Finn
Geiger

http://www.finngeiger.de
Interne Strukturen digitaler Technologien bilden ein Kernelement meiner künstlerischen Arbeit. Diese Strukturen sind für große Teile der Gesellschaft unzugänglich und unverständlich. Ich versuche gewissermaßen zu „dechiffrieren“, wie diese Strukturen wirken und was sie in einem existentiellen Sinne bedeuten könnten.
Finn Geiger

Finn Geiger
Geboren in Hamburg
Künstlerische Praxis
Stipendien
seit 2021 Studienstiftung des deutschen Volkes
Ausbildung
2014-2016 Angewandte Informatik HAW, Hamburg
2018-2024 Freie Kunst, Hochschule der Künste im Sozialen, Ottersberg, Prof. Michael Dörner
seit 2024 Digital Media, Hochschule für Künste, Bremen
Ausstellungen
2021 alle lu ja, Level One, Hamburg (G)
2022 zeitgleich gleich fremd, Level One, Hamburg (E)
2022 Same Page – Artists’ Books, Kunstverein Rotenburg (G)
2023 :-#“ Kunst und Soziale Medien, Kunstverein Rotenburg (G)
2023 Growing in a Shift, Tor 40, Bremen (G)
2023 echtZEIT, xpon-art gallery, Hamburg (G)
2024 imaginary numbers, Alte Käserei, Etelsen (E)
2024 ChatMDF, Kunstverein Plön (G)
Die Werke von Finn Geiger
Untitled, 2024, 500 €


Ulrike
Gölner

Foto: Arne von Brill
https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.ulrikegoelner.de&umid=7bb3f92b-5bed-4c8d-9f45-a6437f7278f0&auth=c159a08eb1d009b9404864377181e2d7d4d6d415-e818becbef8175f7cebca174171c974bddc1f21c
Ulrike Gölner

Ulrike Gölner
Geboren in Wohlendorf/Aller
Künstlerische Praxis
1985 – 1992 Studium der Bildhauerei an der HfK Bremen, Meisterschülerin
1990 Erasmusstipendium HdK Kampen bei Zwolle, NL
1993 Arbeitsstipendium der Collection Dobermann in Chef Du Pont, F
2000 Stipendium Bildhauerinnen mit Kind, Künstlergut Prösitz
2001 Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen
2005 – 2008 Lehrtätigkeit an der Werkschule Oldenburg
2016 1. Preis Skulpturenpark Walldorf bei Frankfurt
Lebt und arbeitet in Verden/Aller
Bildhauersymposien in
Oldenburg, Büren an der Aare (CH), Bremerhaven, Galerie Schloss Mochental, Blaenau Ffestiniog, Wales (GB), Andau bei Wien (A), Vechta, Thedinghausen, Eppstein bei Wiesbaden
Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in
Worpswede, Zeven, Bremen, Oldenburg, Rastede, Lemgo, Walldorf bei Frankfurt/Main, Hannover, München, Leipzig, Güstrow, Schloss Wiligrad bei Schwerin, Grimma, Alt Langsow, Danzig (PL), Pilsen (CZ), Zwolle (NL), Bremerhaven, Verden, Ladenburg, Syke, Vechta u.a.
Messebeteiligung Art Karlsruhe I – IV 2004 – 2007
Skulpturen im öffentlichen Raum (Ankäufe):
Sparkassen-Stiftung Bremen Staff-Stiftung Lemgo
Collection Dobermann Botanika im Rhododendronpark Bremen
Skulpturenpark Lesmona Bremen Karl-Jaspers-Klinik Oldenburg
Marsberg bei Kassel Eystrup/Weser
Andau bei Wien Syke bei Bremen
Verden/Aller
Und in vielen privaten Sammlungen
Die Werke von Ulrike Gölner
Pflanze IV, 2024, 6.500 €


Olga
Grigorjewa

Foto: Johannes Bendzulla
http://www.olga-grigorjewa.de
Ich nehme bei Verdener Kunstpreis teil, da ich in der Region lebe, in der man sich bewerben konnte. Das Thema „Dechiffrieren“ passt zu meinen Arbeiten, die eigentlich immer nicht offensichtlich zu lesen sind.
Olga Grigorjewa

Olga Grigorjewa
1984 geboren in Lwiw (Ukraine)
lebt und arbeitet in Oldenburg
Künstlerische Praxis
2007 Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, Studiengang Grafik bei Prof. Thomas Rug
08-12.2010 Erasmus in Bergen, Norwegen in Kunsthøgskolen i Bergen
2011-2013 Diplom, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Studiengang Bildhauerei
Stipendien/Preise/Sammlungen
2010 Istanbul-Stipendium der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle
2010 Sammlung des Klingspor-Museums für internationale Buch- und Schriftkunst Offenbach
2012 2. Preis, Erlweinpreis der Landeshauptstadt Dresden
2013-2018 Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
2015 Kunstsammlung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
2019 Projektstipendium der Stiftung Zurückgeben
2019 Stipendium Künstlergut Prösitz
2020 Stipendium “Denkzeit”, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
2020 Stipendium, Stiftung Kunstfonds
2020 2. Preis der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
2021 Kunst am Bau Ignatz-Bubis Gemeindezentrum Frankfurt/Main
2022 Stipendium Stiftung Kunstfonds
Die Werke von Olga Grigorjewa
Funi, 2024, 850 €


Lillien
Grupe

http://www.lillien-grupe.com
Mein Anliegen, mich in der Stadt Verden dem Thema „Dechiffrieren“ zu widmen, ist besonders dem hohen Grad der Aktualität geschuldet. Mein Gemälde „Unplugged“ steht für die Generationen, die in der digitalen Welt ihren eigenen Platz finden müssen. Das „sich in ein neues Medium pressen“, mit allen Vorzügen und Hürden, sich online zu übersetzen, ist ein international relevantes Thema. Das Gemälde hing im Frühjahr und Sommer in der städtischen Galerie Meersburg am Bodensee und ich freue mich sehr, es passend nun in Verden präsentieren zu dürfen. Zum Ausstellungsort: Die Aller verbindet meinen Wohnort Gifhorn mit Verden. Wir sind ein Umkreis, eine Kultur, ein Lebensgefühl im Norden Deutschlands. Um den Facettenreichtum der niedersächsischen Kunstszene zu stärken und auch wertzuschätzen, freue ich mich über die Ausschreibung der Stadt Verden und die damit verbundene gemeinschaftliche Ausstellung.
Lillien Grupe

Lillien Grupe
* 1997 Ludwigsburg
Künstlerische Praxis
2018 Spiegel-Online-Interview nach deutschlandweiter Abstimmung
2020 Einzelausstellung vom 11.07. bis 16.08.20 im Kunstkreis Brunshausen
2021 Gruppenausstellung Atelierkarte in Lesum Bremen mit anschließendem Publikumspreis
2022 Diplom an der HBK Braunschweig
Ausstellung in der Galerie per-seh in Lübeck
Gruppenausstellungen: EIGENART in Bremervörde
mit 2. Platz Kunstpreis, GCB-MiniPrint 2022 in Berlin
2023 Ausstellung des Künstlerduos GRUPE im Rathaus Gifhorn
Einzelausstellung Friedrich-Wilhelm-Str. Braunschweig
Gruppenaustellungen: Günzburg
OFF ART mit 1. Platz Kunstpreis, GEDOK in Hannover
2024 Tagesausstellung in der Galerie Rohling und Kanzlei FFK in Berlin
Publikumspreis „ZUR SACHE! jung +gegenständlich” im Bodenseekreis
Gruppenausstellungen: GEDOK in Hannover
EbDietzsch-Kunstpreis in Gera
„250 Drucke für C.D. Friedrich” in Greifswald
47. Kunstpreis der Kulturstiftung Sparkasse in Karlsruhe
Da!-ArtAward im Stadtmuseum Düsseldorf
Die Werke von Lillien Grupe
Unplugged, 2023, 9.100 €


Manuela
Grupe

http://www.manuela-grupe.com
Ich freue mich im Kontext einer Gruppenausstellung mich mit vielen unterschiedlichen Perspektiven und Herangehensweisen über das vielseitige Thema „Dechiffrieren“ austauschen zu dürfen. Zudem freue ich mich auf die Künstler*innen und Rezipient*innen, gebettet in die einmaligen Kulisse der Kreisstadt Verden.
Manuela Grupe

Manuela Grupe
26.11.1966 geboren in Bielefeld
Künstlerische Praxis
1992 Abschluss des Studiums im Fachbereich Grafik-Design in Hannover
Tätig als freiberufliche Grafikerin und Illustratorin
seit 2006 Wirken als freischaffende Künstlerin mit dem Schwerpunkt Malerei
Ausstellungen:
Galerie per-seh Lübeck/ 2022
Miniprint/ 2022/Berlin
Rathaus Gifhorn/ 2023
GEDOK Niedersachsen Hannover e. V./ 2023
Ausstellung Sparkasse Karlsruhe 2024
Ausstellung Greifswald „250“ Jahre C. D. Friedrich 2024
Die Werke von Manuela Grupe
Übersetze mich in Dir, 2024, 3.900 €


Anastasiia
Guzenkova

http://inst@canishowsmth
Ich tue jeden Tag etwas gegen den Krieg, gegen die Diktatur. Etwas für den Frieden. Das gelingt mir nicht immer, aber ich werde nicht aufgeben.Jetzt in Verden. Mein Name ist Anastasiia, ich bin Russin und ich bin gegen den Krieg. Meine Familie ist in Russland und ebenfalls gegen den Krieg, meine Großmutter ist Ukrainerin. Was hier geschieht, ist eine Katastrophe, unerträglicher Schmerz, Verwüstung. Ich protestiere im Namen des Friedens. Die Menschheit braucht keine Kriege. Es spielt keine Rolle, ob man Russe oder Nicht-Russe ist. Ich sehe und weiß, dass die Menschen nicht töten oder getötet werden wollen. In meiner Arbeit spreche ich über Frieden und Liebe, über Schmerz und Emotionen. Den Schmerz dechiffrieren, die Liebe dechiffrieren, entschlüsseln, wie man mit den Wunden lebt, die nie heilen werden.
Anastasiia Guzenkova

Anastasiia Guzenkova
Künstlerische Praxis
1997 geboren in Russland.
2014 Interesse an den Menschenrechten.
2017 Teilnahme an friedlichen Protesten gegen Korruption, Gewalt und Ungerechtigkeit.
2019 Studium an der Hochschule für Künste Bremen.
2020 Anti-Krieg-Ausstellung „Fear:in Russia in jails, in Ukraine –dying.“ Dauerwelle, Bremen.
2022 unterschiedliche Anti-Krieg Engagement
2023 Anti-Krieg-Ausstellung „Nein zum Krieg. No to war. Нет войне.” Villa Ichon, Bremen.2024
Die Werke von Anastasiia Guzenkova
Can we still remember jokes?, 2023, 800 €


Vera
Hampel

Foto: Vera Hampel
https://dasauge.de/-vera-hampel/
Viele Hände oder ein Gesicht? Ein Mann oder eine Frau? Zufriedenheit oder Traurigkeit? Mein Bild lädt zum Dechiffrieren ein und eröffnet jedem Betrachter die Möglichkeit, seine ganz eigene Interpretation zu finden und die Vielschichtigkeit des menschlichen Wesens zu erkunden.
Vera Hampel

Vera Hampel
1970 in Hagen/NRW geboren
Künstlerische Praxis
Studium Grafik und Kommunikationsdesign in Dortmund
Ich lebe und arbeite als freischaffende Künstlerin und Grafikerin in Hamburg mit dem Schwerpunkt Digital Art.
Die Werke von Vera Hampel
Menschenhand, 2024, 1399 €


Bahareh
Hejrankeshrad

https://baharehhejrankeshrad.myportfolio.com/work
In meinen Arbeiten beschäftige ich mich meist mit psychischen Komplexen und deren äußerer Erscheinung im menschlichen Körper, und ich denke, diese Nähe des Themas zum „Dechiffrieren“ hat mich dazu bewogen, mein Glück bei der Teilnahme am Verdener Kunstpreis 2024 zu versuchen, und zweitens bot mir die Teilnahme an diesem Preis die Möglichkeit, meine Arbeiten gemeinsam mit den Künstlern in der Umgebung meines Wohnortes auszustellen und es macht mich sehr stolz,von der Jury ausgewählt zu werden.
Bahareh Hejrankeshrad

Bahareh Hejrankeshrad
Bahareh Hejrankeshrad (1992, Iran) ist eine Künstlerin, die in Bremen, Deutschland, lebt und studiert.
Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Malerei von der Universität Teheran, Iran (2016) und studiert derzeit Bildende Kunst an der Hochschule für Künste Bremen. Ihre Kunstwerke umfassen Film, Video, Malerei und Animation.
Künstlerische Praxis
STUDIUM UND AUSBILDUNG
2019- heute Diploma Freie Kunst, Hochschule für Künste Bremen, Bremen, Deutschland
2016 – 2017 Diploma Medien: Bewegungsgrak, Inverse School, Teheran, Iran
2012 – 2016 Bachelor in Malerei (Bildende Kunst), Teheran Universität , Teheran, Iran
2008 – 2010 Diploma Grafikdesign, 17 Sharivar Kunstschule, Teheran, Iran
AUSSTELLUNGEN
2024 „BBK Jahresausstellung“, Weserburg Museum für moderne Kunst,Bremen, Deutschland
2024 „Faszination Höhle“, Gruppenausstellung, Museen Böttcherstraße, Bremen, Deutschland
2023 „Novembersommer“, Gruppenausstellung, GaDeWe Galerie, Bremen, Deutschland
2023 Hochschultage, Hochschule für Künste Bremen, Deutschland
2023 „Toxic Body Images“, Gruppenausstellung, Speicher XI, Halle 1, Bremen, Deutschland
2023 „Collective Diary“, Gruppenausstellung, Gallery Flut, Bremen, Deutschland
2022 Hochschultage, Hochschule für Künste Bremen, Deutschland
2022 ”Waterfall”, Duo Ausstellung, Gallery am schwarzen Meer, Bremen, Deutschland
2022 „Circuit Training“, Gruppenausstellung, Gallery Nebenut, Bremen, Deutschland
2022 „The Pockets“, Gruppenausstellung, Gallery Flut, Bremen, Deutschland
2021 “Coming together to stay apart”, Gruppenausstellung, Open Space Domshof, Bremen, Deutschland
2020 Hochschultage, Hochschule für Künste Bremen, Bremen, Deutschland
2014 ‘’Diary Line’’, Saba Galerie, Teheran, Iran
2014 5. Damonfar Visual Arts Festival, Melat Galerie, Teheran, Iran
2014 „Morur-Ausstellung“, Teheraner Kunstgalerie, Teheran, Iran
2013 Expo-Ausstellung, Teheraner Kunstgalerie, Teheran, Iran
FESTIVAL & SCREENINGS
2023 Sunset – Animationen „When The Sky Turns Pink“, Kunsthalle Bremen, Deutschland
2022 Kurzfilmwettbewerb CONFESSIONS, Berlin, Deutschland
2022 LJMU MA Short Film Festival, Liverpool, England
2021 International Student Animation Film Festival Animafantasia, Iassy, Rumänien
2021 GIESSENER AUFTRITTE, Gießen, Deutschland
2021 */ 17. Athens Digital Arts Festival | Tactus, Athen, Griechenland
2021 ANIMART Festival, Hydra, Griechenland
2021 EURO FEST Film Festival, St. Petersburg, Russland
2021 Berlin Lift-Off Film Festival, Berlin, Deutschland
2020 KEINE PANIK- Kurzfilmwettbewerb, Bremen, Deutschland
2017 9. Fajr Visual Arts Festival, Teheraner Museum für Zeitgenössische Kunst, Teheran, Iran
AUSZEICHNUNGEN & ZUSCHÜSSE
2023 1. Platz Hochschulpreise in der Freie Kunst, Hochschule für Künste Bremen, Deutschland
2021 EURO FEST Film Festival, St. Petersburg, Russland
2020 KEINE PANIK- Kurzfilmwettbewerb, Bremen, Deutschland
2017 9. Fajr Visual Arts Festival, Teheran, Iran
2014 5. Damonfar Visual Arts Festival, Teheran, Iran
2014 4. Workshop der „Tagebuchlinie“, Teheran, Iran
KOLLEKTIONEN
2023 ZERO foundation, Düsseldorf, Deutschland
2014 DD Kunst- und Kulturzentrum, Mazandaran, Iran
Die Werke von Bahareh Hejrankeshrad
Hinter dem Vorhang in meinem Zimmer, 2024, 750 €


henk
Henk

ich sehe im verdener kunstpreis eine einmalige möglichkeit, das werk „sehen, was ist“ analog sowie kontexbezogen mit einer vielfältigen öffentlichkeit zu teilen.
henk

henk
Henk
Künstlerische Praxis
1982 bis 1989 studium der grafik an der hfk bremen
1989 diplom
seit 1989 freischaffend, auftragsbeszogene grafik sowie freie grafik und malerei (ankäufe und ausstellungen)
Die Werke von henk
sehen, was ist, 2023, 1.400 €


Freda
Heyden

http://www.FredaHeyden.de
Als freischaffende Künstlerin arbeite ich in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Installation und Skulptur. In meinem Werk versuche ich Dimensionen auszuloten, die dem Alltagsblick entzogen sind. Die Dialektik von Anwesen- und Abwesenheit beschäftigt mich, ebenso das Laute und Stille, das Berühr- und Unantastbare, so wie ein weiter Bogen erinnernd an Kindheit und die Ahnung von Endlichkeit. Mit meiner Bewerbung in Verden folgte ich meiner künstlerischen Intuition, mit meinen eingereichten Arbeiten, dem Thema Dechiffrieren Mehrdeutbares zu präsentieren.
Freda Heyden

Freda Heyden
Die Arbeiten von Freda Heyden haben in ihrer archaischen Anmutung scheinbar rituellen Charakter, so auch die Bronzeplastik LANDGANG. Eine Barke, die unter ihrem Fährmann für gewöhnlich zwei Ufer verbindet oder unter Ruderschlägen in See sticht, erobert eigenständig Land und damit neue Ufer. Laufend nimmt sie menschliche Züge an und wird im Übergang zum Wasser zum Land, vom Unbewussten zum Bewusstsein selbst zum Sinnbild der Menschwerdung.
Birgit Kulmer, Kuratorin (Burg Lede, Bonn)
Künstlerische Praxis
1955 geboren in Hamburg
1980-1986 Studium
Pressezeichnung, Illustration, Prof. Marianne
Weingärtner, Fachhochschule für Gestaltung, Hamburg
Bildhauerklasse, Prof. Franz Erhard Walther
Seit 1983 Organisation und Leitung von interdisziplinären Workshops
Seit 2005 Projekte unter Einbeziehung anderer Künstler*innen
Planung von Ausstellungen: Idee, Konzept, Kuratieren
Freda Heyden lebt und arbeitet in Hiddingen (Niedersachsen), Berlin und München
Die Werke von Freda Heyden
LANDGANG, 2023, 13.500 €


ST
Kambor-Wiesenberg

Foto: ST Kambor-Wiesenberg
https://www.kambor-wiesenberg.de
Kunst muss hängen! Hat Martin Kippenberger in einer seiner Stegreifreden gesagt. Das Thema des Verdener Kunstpreises „Dechiffrieren“ ist aktueller denn je, weil es immer wichtiger wird, unser Umfeld lesen und interpretieren zu können. Menschen, Medien, Politik, Werbung und Umwelt sprechen oft verschlüsselt, verklausuliert oder uneindeutig mit uns. Wer genau, mit welchen Mitteln welche Zeile erreichen möchte, bleibt nicht selten im Verborgenen. Hier kann die Kunst mit einem klaren Statement Hilfe leisten und versuchen, die Gehirne der Betrachter:innen aus dem Automatikmodus zu reißen, zu ermutigen, genauer hinzuschauen und einen Anstoß geben, um Muster zu erkennen und zu dechiffrieren. In Verden haben die Werke in der traditionsreichen Ausstellung eine Bühne und die Möglichkeit zu wirken.
ST Kambor-Wiesenberg

ST Kambor-Wiesenberg
Künstlerische Praxis
ST Kambor-Wiesenberg, ist ein in Hamburg lebender Konzeptkünstler. Er ist ausgebildeter Energieelektroniker, Diplom Informatiker und MBA. Seit 2002 ist er künstlerisch in den Bereichen Medienkunst, Installation, Theater, Fotografie, Modedesign und Malerei aktiv. Seine Werke wurden unter anderem auf Messen, in Kunstvereinen, öffentlichen Gebäuden und Museen in Mannheim, Stuttgart, Frankfurt, Hannover, Magdeburg, Leipzig, Hamburg, Berlin, Dresden und New York gezeigt. Für das Museum of Modern Art (MoMA) lieferte er einen Beitrag zum Katalog Design and the Elastic Mind. Von 2013 bis 2015 studierte er bildende Kunst in Stuttgart. Seitdem arbeitet er als freischaffender Künstler und hält als agiler Coach, (IT-) Projektleiter, Scrum Master, Berater und Datenschutzbeauftragter Kontakt zur Außenwelt.
Die Werke von ST Kambor-Wiesenberg
Raffiniert chiffriert. Jetzt haste Arbeit. 2022, 2.100 €


Manfred
Kirschner

http://www.manfredkirschner.de
Manfred Kirschner

Manfred Kirschner
Künstlerische Praxis
1988 Studium Freie Kunst/ Malerei an der Hochschule für Künste, Bremen
1994/95 Diplom/ Meisterschüler bei Prof. Rolf Thiele
1997/98 Stipendiat der Stadt Delmenhorst, Haus Coburg
2005 Stipendium Berlin, des Senators für Kultur Bremen
2007 Eröffnung der Galerie Crystal Ball, Berlin
2020 Preis des Berliner Senats zur Auszeichnung von Ausstellungsräumen und Initiativen
2021 Stipendium Dieckell Stiftung, Bremerhaven
Neustart Kultur, VG Bildkunst
2022 Stiftung Kunstfonds/ Förderung Präsentation Buchsalon
2023 Stipendium; künstlerische Recherche, Stadt
Die Werke von Manfred Kirschner
La Asciugamani, 2024, 2.000 €


Martin
Koroscha

http://www.martin-koroscha.de
Meine Bildräume zu entschlüsseln, jeder für sich, ist ein Anliegen meiner Malerei an die Betrachter und so habe ich meine Arbeiten auch für die Ausschreibung zum Verdener Kunstpreis 2024 für das Thema „dechiffrieren“ als absolut passend empfunden.
Martin Koroscha

Martin Koroscha
Seit 2001 beziehe ich mich in meiner Malerei auf das Thema „Raum“.
Ich konstruiert ohne digitale Vorlagen mit Lineal und Bleistift Orte, Räume und Landschaften allein aus der Vorstellung. Dazu benutze ich eine Art Baukastensystem mit Modulen die universell sind und frei von Individualität. Die Bildsprache scheint der digitalen Welt entsprungen zu sein. Die Bildelemente sind ähnlich wie Piktogramme, deren Inhalt es zu entschlüsseln gilt.
Somit biete ich den Betrachtern einen Einstieg, diese in Acrylfarbe umgesetzten Räume mit der eigenen Erfahrung zu füllen.
Die Strenge architektonischer Elemente stehen in einer Spannung zu den malerisch ausgeführten Bäumen. Übersteigerte Perspektiven und neue Bildebenen lassen den Bildraum abstrakter erscheinen.
Künstlerische Praxis
1959 geboren in Korbach
1991-95 Studium Kunsttherapie/Kunstpädagogik an der FH Ottersberg. Diplom
seit 1993 Ausstellungstätigkeit und freiberufliche Tätigkeit als Kunstpädagoge
seit 1997 Mitglied im BBK Bremen
1993 -2019 Initiator „Kunst im Bürgerhaus Hemelingen“ (1x jährlich stattfindende Kunstausstellung aktueller Kunst)
2007- 20 Gründungsmitglied der Künstlergruppe TetraPack
2009 Initiator Hemelinger Kunstnetz
seit 2011 Mitglied in der Produzentengalerie Kunstmix Bremen
2011-17 Initator der Reihe „Ein Abend für Kunst & Musik in Hemelingen“
seit 2015 Artist Services (Ausstellungsreden, Mentoring für Kunstschaffende)
2018 Kurator der BBK-Ausstellung „unplugged“
2019 Jurymitglied „auf.um.ab.Brüche“. Kulturkirche Bremerhaven
2019 Aufbau der Ausstellung Druckkunstfestival, Spedition Bremen
2020 Jurymitglied Kulturpreis Osterholz-Scharmbeck
2022 Jurymitglied Fotomarathon Bremen
2023 Aufbau der Ausstellung Druckkunstfestival, Weserburg Bremen
Die Werke von Martin Koroscha
10.22 I, 2022, 980 €


Marina
Krasnitskaya

Foto: Marina Krasnitskaya
http://www.makras.de
Es ist für mich eine große Ehre, am Verdener Kunstpreis 2024 teilnehmen zu dürfen. Der Titel „Dechiffrieren“ spricht mich besonders an, da er für mich eine tiefgreifende Reaktion auf meine Werke und die Bedeutung, die ich ihnen zuschreibe, darstellt. Verden ist eine Stadt, die ich wirklich liebe; ihre Geschichte und Architektur inspirieren mich zutiefst. Ich freue mich darauf, meine Kreativität mit dem Publikum zu teilen und einen Dialog über Kunst und deren Deutung zu eröffnen.
Marina Krasnitskaya

Marina Krasnitskaya
Künstlerische Praxis
1969 geboren im heutigen St.Petersburg (Leningrad), Russland
1976-1986 Schulbesuch in St. Petersburg
1986 Abitur
1982-1986 Privat-Unterricht in den Bereich Malerei, Zeichen und Komposition an der Kunstakademie St. Petersburg
1986-1992 Kunstindustrie Akademie namens W.I. Muchina in St. Petersburg
1987/ 88/ 90 Praktikum als Porzellanmalerin in der Porzellanmanufaktur Lomonosov, St. Petersburg
1992 Diplomarbeit in Keramik
1992-1994 Arbeit als freischaffende Künstlerin im eigenen Atelier mit den Schwerpunkten Malerei und Keramik
1994 Übersiedlung nach Deutschland
1995-2000 Einzelausstellungen als Künstlerin im Raum Kassel
Entwurfsarbeiten für Installationen im Öffentlichen Raum. Auftragsarbeiten als Illustratorin, unter
anderen „Das Malendorf“ von Helwig Dörrbecker, 1999
2000-2001 Ausbildung zum Web-Publisher im „Trainingszentrum Neue Medien“ Kassel
Web-Publisherin und Grafik-Designerin
2002 Umzug nach Heilbronn, Grafik-Designerin im Bereich Pre-Print
Ab 2004 Freischaffende Künstlerin
2012 Umzug nach Bremen
2014 Mitglied im BBK OHZ in Worpswede
2022 Mitglied im BBK Oldenburg | BBK Niedersachsen e.V
Die Werke von Marina Krasnitskaya
Erzählungen, 2022, 7.500 €


Patricia
Lambertus

http://www.patricialambertus.de
Patricia Lambertus

Patricia Lambertus
Patricia Lambertus (*1970 in Kempten/Allgäu) studierte Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen, wo sie 2004 als Meisterschülerin von Karin Kneffel abschloss. Ein Gaststudium an der Weißensee Kunsthochschule Berlin bei Katharina Grosse (2000-2001) vertiefte ihre künstlerische Ausbildung. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Bremen.
Künstlerische Praxis
Ihre Arbeiten werden national und international ausgestellt, darunter in renommierten Institutionen wie der Kunsthalle Nürnberg, dem Kunstmuseum Bochum, der Kunsthalle Wilhelmshaven und dem Museum Gerhard-Marcks-Haus in Bremen und im Rahmen internationaler Ausstellungen in den USA, Italien, Südafrika, Riga, der Schweiz und Syrien. Lambertus wurde mit mehreren bedeutenden Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter der Pollock-Krasner Foundation Grant / USA, dem Thales Förderpreis der NORDWESTKUNST / Kunsthalle Wilhelmshaven, das Residenzstipendium Künstlerhaus Schloss Balmoral / Bad Ems und der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, sowie die Teilnahme an dem internationalen und interdisziplinärem Exzellenzprogramm für Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen an der UdK Berlin.
Die Werke von Patricia Lambertus
Gezeiten II, 2024, 3.600 €


Juran
Landt

http://www.juranlandt.net
Das Ausstellungsthema „Dechiffrieren“ hat einen klaren Bezug zu meinen Bildern und die Frage nach der Lesbarkeit, nach dem Dechiffrieren, nach dem Entschlüsseln ist ein zentraler Bestandteil meiner künstlerischen Forschung.
Juran Landt

Juran Landt
Künstlerische Praxis
seit 2024 Kunst- und Medienwissenschaften (M.A.), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
2023-2024 Gast Student, Simon Denny Klasse (HFBK Hamburg)
2017-2022 Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg; Klasse Prof. Michael Dörner
Die Werke von Juran Landt
Lösung Losung, 2023, 475 €


Zhiyi
Liu

http://www.zhiyi-liu.com
Das Thema des diesjährigen Verdener Kunstpreises „Dechiffrieren“ finde ich sehr spannend, weil es in Bezug auf die Kunst und die Entwicklung der heutigen Gesellschaft sehr unterschiedlich interpretiert werden kann. Meine Arbeit bezieht sich auf das Kopieren und steht somit in engem Zusammenhang mit dem Thema, da das Kopieren ein Mittel sein kann, Dinge zu erforschen und zu entschlüsseln.
Zhiyi Liu

Zhiyi Liu
Künstlerische Praxis
Der 1993 geborene Künstler Zhiyi Liu aus Chengdu, China, hat an der Hochschule der Künste Hubei (China), der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg und der Hochschule für Künste Bremen studiert und lebt heute in Hamburg. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und wurde für mehrere Kunstpreise nominiert. Derzeit unterrichtet er an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg und an der Hochschule Macromedia. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit zeitgenössischen Themen aus den Bereichen Kunst und Design.
Die Werke von Zhiyi Liu
YouTube Recommendations, 2023, 3.600 €


Marlin Finn
Mackensen

Foto: ©Marlin Finn Mackensen, @fish_boii
Besonders reizte mich an dem Verdener Kunstpreis die Möglichkeit des Künstlerischen Austauschs, sowie das Kennenlernen von neuen und alten Künstlerischen Stimmen und Positionen aus und rundum Verden. Ich bin begeistert über die Förderung des lokalen Kulturangebotes, die für die Gemeinschaft essenziell ist, um Konversationen anzustoßen, um Brücken zu bauen und um Menschen zueinander rücken zu lassen.
Marlin Finn Mackensen

Marlin Finn Mackensen
Künstlerische Praxis
Marlin Finn Mackensen wurde 2002 in Verden (Aller) geboren und absolvierte sein Abitur mit Kunstleistungskurs am Domgymnasium in Verden.
Die Werke von Marlin Finn Mackensen
Wurzel des Übels, 2024


Silke
Marohn

http://www.galeriedervilla.de/artists/33360/silke-marohn/works/
Die Arbeit „Entpuppung 2“ ist Teil meiner Knotenserie, an der ich seit einem Jahr arbeite. Die Verbindung eines Roten Fadens mit (Daseins)Knoten, zeigt Lebens- und Seelenspuren unserer individuellen Lebensverläufe. Energieflüsse wie Bewegungen, Entscheidungen und Entwicklungen werden sichtbar gemacht.
Silke Marohn

Silke Marohn
Silke Marohn, geboren 1970 in Offenbach a.M.. Ich lebe und arbeite in Hamburg.
Künstlerische Praxis
Seit meinem Berufseinstieg habe ich mich mit Linien und Raum auseinandergesetzt. Zuerst habe ich diese als Bauzeichnerin und Architektin genutzt, dann integrierte ich als Künstlerin Volumen und räumliche Ausdehnungen in Zeichnungen, Malereien, Skulpturen und Installationen.
Seit 2012 bin ich Künstlerin der Galerie der Villa in Hamburg.
Die Werke von Silke Marohn
Entpuppung 2, 2024, 320 €


Daniela
Marschall

http://www.daniela-marschall.de
Ich habe die Reihe »Folge dem Weißen Kaninchen« speziell für den Verdener Kunstpreis gezeichnet. Das Thema »Dechiffrieren« hat mich zu einem neuen Ansatz inspiriert, der mir beim Zeichnen selbst neue Ebenen eröffnet hat und mich auf bislang verborgene Wege führte. Auch ich folgte wie Alice* * Alice im Wunderland dem weißen Kaninchen in den Kaninchenbau während ich zeichnete und auch für mich ist es der Beginn einer Reise ins Unbewusste und Verborgen.
Daniela Marschall

Daniela Marschall
1975 geboren in Bremen
1995 – 2001 Studium der Philosophie, Soziologie und Erziehungswissenschaften. Universität Bremen
2001 Fachrichtungs- und Hochschulwechsel zur Freien Kunst
2001 – 2006 Studium der Freien Kunst. Hochschule für Künste Bremen
2006 Diplom
2007 Meisterschülerabschluss
Künstlerische Praxis
Preise
Kunstförderpreis der Loge »Zum Silbernen Schlüssel« 2006, Bremen
Nominiert für den 31. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2007
Nominiert für den Kunstpreis des Freundes- und Förderkreises der Hochschule für Künste Bremen 2007
Einzelausstellungen
2017 MENAGERIE. Malerei und Zeichnungen. Atelier Brandt Credo. Bremen
2012 Daniela Marschall. Bilder und Zeichnungen. Junge Kunst Bremen. Sparkasse Bremen
2009-11 TWO GETHER 9. Zusammen mit Hans J. Müller. Ständige Vertretung der Freien Hansestadt Bremen bei der EU,
Brüssel
2008 momentum. BIK Galerie 149, Bremerhaven
2007 Einzelausstellung. Café/Galerie Grün, Bremen
2006 Kunstförderpreis der Loge »Zum Silbernen Schlüssel«, Bremen. Bremer Logenhaus
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2016 Accrochage zehn. BIK Galerie 149, Bremerhaven
2015 15 Jahre Junge Kunst Bremen. FinanzCentrum Am Brill, Bremen
2012-15 Accrochage SECHS – neun. BIK Galerie 149, Bremerhaven
2011 TWO GETHER. Ständige Vertretung der Freien Hansestadt Bremen bei der EU, Brüssel
Fernweh|Heimweh. Hafenmuseum Speicher XI, Bremen
2010 Accrochage Vier. BIK Galerie 149, Bremerhaven
nutella Kunstschuss. Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main
2009 »Vom Himmel auf Erden« Kunstpreis der Gemeinde Rastede 2009. Palais Rastede, Rastede
Spring! 6. Bremer Kunstfrühling. Gleishalle am Güterbahnhof, Bremen
2008 Himmel und Hölle heute. Zusammen mit Herwig Gillerke, Eugenia Gortchakova und Milko Pavlov.
Wandmalereien in der Kulturkirche St. Stephani, Bremen
Bremer Kunst: inkognito. Auf Spurensuche in Bremens Galerien und der HfK. FinanzCentrumAmBrill, Bremen
7. niedersächsische Grafik Triennale Zeichnung. Weserrenaissance Schloss Bevern, Holzminden
31. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2007. Auswahlausstellung. Städtische Galerie im Buntentor,
Bremen
2007 Madonna. Ausstellung in Zusammenarbeit mit BBK Bremen. Kulturkirche St. Stephani, Bremen
Die dunkle Seite. Jahresausstellung des BBK Bremen im Rahmen der Ausstellungsreihe »Zeitgleich – Zeitzeichen
2007« des BBK Bundesverbandes, SPEDITION am Güterbahnhof, Bremen
Imke-Folkerts-Preis für bildende Kunst in Ostfriesland 2007. Auswahlausstellung im Rahmen der Greetsieler
Woche, Greetsiel
1001 Nacht – Wege ins Paradies. Fayencen im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung im Überseemuseum
Bremen
Sammlung Sechzehn. Meisterschüler der Hochschule für Künste Bremen 2007. Städtische Galerie im
Buntentor, Bremen
2006 Diplomausstellung. Galerie in der Dechanatstraße, Hochschule für Künste, Bremen
2005 HfK-Shop im Museumsshop. Projekt der HfK in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen im Rahmen der
Ausstellung »Monet und Camille. Frauenportraits im Impressionismus«, Kunsthalle Bremen
Imke-Folkerts-Preis für bildende Kunst in Ostfriesland 2005. Auswahlausstellung im Rahmen der Greetsieler
Woche, Greetsiel
Paradies. St. Stephani-Kirche, Bremen
Die Werke von Daniela Marschall
ohne Titel, 2024, 525 €


Erich Franz
Meier

Foto: Erich F. Meier
https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.erichfranzmeierfineart.de&umid=191ec1c8-1533-4ba5-aecd-57e37381ae42&auth=c159a08eb1d009b9404864377181e2d7d4d6d415-21bca2217c0304c03cc819c120cb29a446d8f52a
Der Verdener Kunstpreis mit seiner großen Reichweite stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, ein Werk zu präsentieren und gleichzeitig einen Querschnitt der Kunstlandschaft Niedersachsens zu erleben. Die Stadt Verden hat mit der Aufwertung der früheren ‚Verdener Kunstbörse‘ ein sehr attraktives Forum für Künstlerinnen und Künstler und auch für Liebhaber und Sammler zeitgenössischer Kunst geschaffen.
Erich Franz Meier

Erich Franz Meier
Künstlerische Praxis
1950 Geburtsort Lemgo
1971 Lehramtsstudium Kunstpädagogik in Bielefeld
1974 Staatsexamen, Schuldienst, Ausstellungsbeteiligungen
1986 Mitglied im BBK-Hannover
1987 freiberufliche Tätigkeit als Gemälderestaurator
1990 Ausscheiden aus dem Schuldienst
1997 Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Gemälderestaurierung
2000 Atelier für Restaurierung in Hannover
2014 Wohnort und Atelier in Hodenhagen
2024 Mitglied im BBK-Lüneburg
Die Werke von Erich Franz Meier
Tweedle Dee und Tweedle Dum, 2023, 1.200 €


Jürgen
Moldenhauer

http://www.juergen-moldenhauer.com
Mich beschäftigt das Thema schon länger. Ich finde, die Gesellschaften rücken immer näher aneinander (räumlich), aber die Lebenswelten sind so unterschiedlich, dass es ganz wichtig ist, sich mit dem gestellten Thema der Ausstellung zu beschäftigen.
Jürgen Moldenhauer

Jürgen Moldenhauer
1951 in Emmendingen geboren, handwerkliche Ausbildung.
Studium der Sozialarbeit in Freiburg.
Es folgten Berlin, Bassum, Bremen.
Arbeitet als Kunst- und Werkpädagoge im Schuldienst. Förderschule ESE.
Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen im Studium.
Vertiefungen durch Fort.- und Ausbildungen u. a. im Künstlerhaus Bethanien, Berlin
Künstlerische Praxis
Ausstellungen/Auswahl
2024 Weserburg Bremen, Druckkunst-Festival & BBK Jahresausstellung
2023 Kulturkreis Diepholz, Offenes Atelier im OGO Künstlerhaus
2022 NORTH OVERSEE, Kunsthalle Wilhelmshaven
umsäumt mit Sibylle Möndel, Villa Sponte Bremen
2021 aufgebrochen, Galerie Nienhaus 1
kunst: voll vernetzt, Villa Sponte
Triennale, ZEIT ohne ZEIT, Grenchen Schweiz
TRANSIT – aus der mitte gerissen, Kunst u. Kulturverein Bad Essen
2020 discART, Kunst bis zum Ende, Bremen
Die Werke von Jürgen Moldenhauer
ohne Titel, 2022, 1.400 €


Monika
Salmanyan

https://www.instagram.com/_monika_studio/
Ich nehme am Verdener Kunstpreis teil, weil das Thema „Entschlüsseln“ mich inspiriert. Es fordert mich heraus, verborgene Bedeutungen und komplexe Zusammenhänge künstlerisch zu erforschen. Durch meine Teilnahme möchte ich meine Interpretation dieses faszinierenden Themas zum Ausdruck bringen und die Betrachter dazu anregen, über die verschiedenen Ebenen des Verborgenen und Sichtbaren nachzudenken.
Monika Salmanyan

Monika Salmanyan
Künstlerische Praxis
Meine Arbeit erforscht die tiefgreifenden Themen Schmerz, verlorene Identität und Isolation in unserer modernen Gesellschaft. Durch die Techniken der Ölmalerei und Monotypie schaffe ich
Werke, die existenzialistische Fragestellungen visualisieren und gleichzeitig universelle menschliche Emotionen ansprechen.
Die Figuren in meinen Bildern sind bewusst abstrakt gehalten, ohne konkrete Gesichtszüge, um die Individualität zu übersteigen und dem Betrachter eine direkte emotionale Verbindung zu ermöglichen. Diese Anonymität der Figuren erlaubt es, dass jede dargestellte Emotion universell wirkt und vom Betrachter subjektiv interpretiert werden kann.
Ein wiederkehrendes Motiv in meiner Arbeit ist die Reflexion über die Balance zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen der Klarheit der Form und der Ungewissheit des Inhalts. Die Kombination von Ölmalerei, die eine gewisse Beständigkeit und Schwere mit sich bringt, und Monotypie, die spontane und oft überraschende Elemente einbringt, spiegelt diese Dualität wider.
Ich strebe danach, dass meine Bilder für sich selbst sprechen. Die Kompositionen und Farbauswahl in meinen Arbeiten sind bewusst so gestaltet, dass sie den Betrachter emotional berühren und zum Nachdenken anregen. Es geht mir darum, den inneren Dialog des Betrachters zu stimulieren und ihn auf eine Reise durch die vielschichtigen Emotionen und Zustände mitzunehmen, die uns alle betreffen.
Inspiration ziehe ich aus historischen Ikonen und Motiven, wie etwa der Figur der Infantin Maria, die in einigen meiner Arbeiten symbolisch für innere Stärke und Würde steht. Diese Referenzen dienen dazu, eine Brücke zwischen der Vergangenheit und den Themen der modernen Existenz zu schlagen, und eröffnen eine tiefere Ebene der Reflexion.
Durch meine Kunst lade ich den Betrachter ein, sich selbst zu hinterfragen und über die eigene Existenz, die Verbindungen zur modernen Welt und die versteckten Gefühle, die in uns allen schlummern, nachzudenken. Meine Werke sind eine Suche nach der Wahrheit in der Komplexität des menschlichen Daseins und eine Erkundung der vielschichtigen Emotionen, die uns definieren.
Die Werke von Monika Salmanyan
Ohne Titel, 2024, 1.370 €


Heidrun
Pfalzgraf

http://www.heidrun-pfalzgraf.de
Das Ausstellungsthema „Dechiffrieren“ hat mich sehr angesprochen, da ich in meinen malerischen Werken meine ganz eigene Welt von labyrinthischen Vernetzungen und Verflechtungen gestalte und daraus imaginäre Formenwelten der Fantasie und Illusionen erschaffe. Es entstehen originäre Bildwelten, die ohne Titel auskommen – freie Assoziationen ohne narrative Vorgaben sind möglich. Meine Bilder laden zum Entziffern und Rätseln ein ohne das Geheimnis preiszugeben. Gerne möchte ich die Betrachter mitnehmen auf eine Reise zum „dechiffrieren“
Heidrun Pfalzgraf

Heidrun Pfalzgraf
Heidrun Pfalzgraf, 1954 in Karlsruhe geboren, studierte Malerei an der HBK Braunschweig bei Jobst Meier und Lars Eckert sowie bei Prof. Rolf Thiele an der Bundesakademie Wolfenbüttel.
Künstlerische Praxis
Zahlreiche Studienseminare an der Europäischen Kunstakademie Trier vertieften ihre technischen und künstlerischen Arbeitsprozesse.
Seit 2002 nationale und internationale Ausstellungen und Messe-Beteiligungen.
Arbeiten in öffentlichem und privatem Besitz.
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Celle und auf der Insel Fehmarn.
künstlerisch vertreten durch die Galerien:
– Galerie Augarde / Daun – Deutschland
– Galerie am Stall / Hude – Deutschland
Mitglied im BBK Celle
Mitglied bei der GEDOK, Hannover
Die Werke von Heidrun Pfalzgraf
Ohne Titel, 2022, 3.200 €


Tine
Pockels

http://www.tine-pockels.de
Wir leben in einer vielschichtigen Zeit, in der es gilt ihre Zeichen nicht nur zu erkennen, sondern auch, sie zu dechiffrieren, um gegebenenfalls Inhalte neu zu bewerten. Insofern ist das Thema Dechiffrieren sehr aktuell. Wir müssen Informationen und Bilder in Frage stellen, um die dahinter liegende Wahrheit zu erkennen. In dem ausgestellten Werk „Glänzende Zeiten“ ergießt sich Zuckerzeug in Form von golden verpackten Bonbons und lässt uns die mitgelieferten Patronenhülsen übersehen. Die Zeit (die Zustände) wird uns versüßt und lässt uns die einhergehende Gewalt und Zerstörung verdrängen. In goldglänzender Erscheinung kommen die Patronenhülsen daher und spiegeln auf ihrer schimmernden Oberfläche die schöne Welt. Abgeschossen lassen sie uns in ein dunkles Loch blicken und geben damit Zeugnis einer Tat, welche wir nicht entziffern wollen.
Tine Pockels

Tine Pockels
Die malerische Auseinandersetzung mit Stoffen und Stofflichkeit spielt in meiner Malerei eine zentrale Rolle. Abgelegte Kleidung, Stoffreste und Stoffe die als Malgrund dienen werden in meinen Arbeiten malerisch durchdrungen. Mit Auge, Pinsel und Farbe tauche ich in die Oberfläche, Struktur und Farbigkeit ein. Die Oberflächen erzählen von dem was darunter liegt und manchmal beginnen sie neue Geschichten von Landschaften zu zeigen.
Durch den Ausbruch des Ukraine Krieges rückt die kriegerische Gewalt näher. Der goldene Grund, auf dem zuvor üppige goldene Stoffe zu sehen waren, wird in meinen Bildern zum Hintergrund für Patronenhülsen.
Der betörende goldene Glanz und der Überfluss blenden uns mit ihren Spiegelungen und lenken von der Brutalität des kapitalistischen Systems und des Krieges ab.
Künstlerische Praxis
1959 in Hamburg geboren
Abschluss an der FOS /Fachr. Grafik
Aufenthalt in Indien
Ausbildung zur Schneiderin
Studium an der Freien Kunststudienstätte Ottersberg.
1986 -1989 Beteiligung an einem Projekt in Portugal
1993 Diplom: Kunsttherapeutin/ Kunstpädagogin
Seit 2007 diverse Ausstellungen
Seit 2014 Mitglied des BBK Bremen
Lebens- und Schaffensort ist Ottersberg.
Gründungsmitglied der Band O´Seven
Mitgründerin des Kultur- und Wohnprojekts „LebensArt Ottersberg“
Ausstellungen/Auswahl (G= Gemeinschftsausstellungen)
2023 „Stoffwechsel“ Heimatmuseum Scheeßel
2022 Teilnahme Thedinghausener Kunsttage (G)
2022 „abgelegt“ Ausstellung in der Galerie Atelier Brandt Credo , Bremen
2021 „Spaces“ Ausstellung des Kunstvereins KISS, Abtsgmünd (G)
2019 „Tuchfühlung“ Kunstverein Zeven, Städtische Galerie im Königin-Christinen-Haus
2019 „Farb-Stoff und Malgrund“ Kunstverein Osterholz, Gut Sandbeck
2019 „Lieber Kunst ohne Ende, als ein Ende ohne Kunst“ „kleine galerie eichenbergerstraße“, Bremen (G)
2018 Teilnahme an der Gemeinschaftsausstellung des BBK: unplugged, Stuhr- Heiligenrode (G)
2018 Teilnahme an der „NordArt“, Rendsburg/ Büdelsdorf (G)
2018 Teilnahme an der Kap-Hoorn-Art, Bremen (G)
2017 Teilnahme an der 18. Ausstellung der KVG, Stade (G)
2017 „gelegt, geformt, gefaltet“ Ausstellung in der Galerie im Moor, Grasberg.
2016 Gewinnerin des Verdener Kunstpreises der 30. Verdener Kunstbörse (G)
2015 Teilnahme an der „NordArt“, Rendsburg/ Büdelsdorf (G)
2014 „Vier Positionen Schwarz“, Ausstellung „kleine galerie eichenbergerstraße“, Bremen (G)
2014 Ausstellung Rathausgalerie, Verden
2013 Gewinnerin des Publikumspreises Verdener Kunstbörse (G)
2013 „Farbstoff“, Ausstellung bei „boesner“, Hannover
2012 Ausstellung Rathausgalerie, Verden
2012 „Das Gras wachsen sehen“ Ausstellung bei „boesner“, Bremen
2011 Ausstellung in der Ahauser Kirche im Rahmen des „Ahauser Herbst“
2011 Gewinnerin des Publikumspreises der Verdener Kunstbörse (G)
Seit 2009 Regelmäßige Ausstellung im Zentrum für Strahlentherapie, Ärztehaus am Diako, Bremen/Gröpelingen
2007 und 2009 Teilnahme an den Ausstellungen der Artothek, Ottersberg
Die Werke von Tine Pockels
Glänzende Zeiten, 2024, 2.665 €


Peter
Rambowski

Foto: Piotr Rambowski
http://www.rambowski.com
Die Teilnahme am Verdener Kunstpreis 2024 ist für mich eine besondere Gelegenheit, meine künstlerische Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen. Besonders schätze ich die Nähe zu Bremen und der Umgebung, die für mich eine persönliche Verbindung schafft. Das diesjährige Thema „Dechiffrieren“ spiegelt den Kern meines Schaffens wider – die Entschlüsselung verborgener Bedeutungen und die Auseinandersetzung mit der Dualität von innerer und äußerer Welt. Möglicherweise ist dies darauf zurückzuführen, dass ich als Spätaussiedler als Kind nach Deutschland kam und sowohl verbale als auch nonverbale Kommunikation für mich eine große Bedeutung erlangte. Diese Erfahrung hat sicherlich einen prägenden Einfluss auf meine künstlerische Arbeit. Mein Werk „Damals“ ist ein Beispiel dafür, wie Kunst sowohl persönliche Erinnerungen als auch universelle Gefühle transportiert und dem Betrachter die Möglichkeit bietet, eigene Erlebnisse und Emotionen wiederzuentdecken. Die Teilnahme an dieser Ausstellung ist für mich eine Chance, den Dialog zwischen Kunst und Betrachter zu fördern und damit Teil der sichtbaren Kunstwelt zu sein.
Peter Rambowski

Peter Rambowski
In meiner Kunst dreht sich alles um die Entschlüsselung verborgener Bedeutungen und das Aufdecken tieferer Zusammenhänge. Ich vereine realistische Malerei, abstrakte Formen und zweidimensionale Symbole, um den Betrachter dazu einzuladen, zwischen verschiedenen Realitäten zu wechseln und neue Perspektiven zu entdecken. Kunst wird für mich zu einem universellen Kommunikationsmittel, das sprachliche Barrieren überwindet und emotionale sowie spirituelle Themen anspricht. Diese Herangehensweise nenne ich die „NEUE BREMER SCHULE“.
Künstlerische Praxis
2002 – 2009 Studium an der Hochschule für Künste in Bremen bei David Bade, Karin Kneffel, Markus Willeke
2008 – 2009 Meisterschüler von Karin Kneffel
Preise | Stipendien | Projekte
2013 Stipendium der Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode
2012 Freier Mitarbeiter in der Städtischen Galerie in Delmenhorst
2011 Lind Art – international young artist colony, Lendava, Slowenien
2010 Atelieraufenthalt in der Spinnerei, Leipzig
12.Bremer Filmpreis, gestaltet von Piotr Rambowski
Einzelausstellungen
2024 Wertvoll, Markthalle Acht, Bremen
2023 Tropical Bay, Atelier Brandt Credo, Galerie Bremen
2016 Kunst im Labor, Omnilab Galerie, Bremen
2015 Shopping Mall, mit Thomas Putze, Galerie am Stall, Hude
2014 Cocktail, Haus Rhode, Wolfsburg
Gruppenausstellungen
2024 Ängste. Wie fühlen sich deine an?, Youth for art, Brynja Bremen
2023 Kunst in der Kammer, Arbeitnehmerkammer Bremen
Leuchtstoff VII, Produzenten Galerie, Kunstmix, Bremen
Kunst Hafen Walle, Walfischhof, Bremen
2020 TRANCE, ARTDOCKS Galerie, Bremen
2019 HAIFA-BREMEN, Städtische Galerie, Bremen
2018 residence II – Junge Kunst aus Niedersachsen, Syke
2017 Utopia o.T.,Galerie Millenium, Prag
2016 Zwei Meter unter Null, Kunsthalle Wilhelmshaven
2015 Tropical Island, Süptitzvilla, Hamburg
Sterntaler, Galerie Lake, Oldenburg
15 Jahre Junge Kunst, Sparkasse am Brill, Bremen
2014 Glücksache, Movimentos, Wolfsburg
Krieg + Frieden, Kulturkirche St. Stephanie, Bremen
Die Werke von Peter Rambowski
Damals, 2024, 1.100 €


Anja Josefine
Schanz

http://www.anjaschanz.de
Wenn ich künstlerisch tätig bin, geschieht dies erst einmal im Stillen, allein. Es ist ein meditativer Vorgang, ein intimer Selbstdialog, in dessen Verlauf ich mich stark mit dem Bildmotiv verbinde, um es dann gleichzeitig wieder loszulassen, um etwas Neues beginnen zu können. Aber letztendlich möchte die Kunst preisgegeben, betrachtet und wahrgenommen werden. Sie möchte etwas erzählen und vermitteln. Ich finde, dass der Verdener Kunstpreis hier eine wunderbare Gelegenheit bietet, uns Kunstschaffende aus der Region sichtbar zu machen und unsere Arbeit kennenzulernen. Gleichzeitig freue ich mich natürlich auch über die in dem Preisgeld ausgesprochene Wertschätzung und Anerkennung künstlerischer Arbeit. Ich nehme nun das zweite Mal teil und bin gespannt auf die Ausstellung, die Resonanz und die Preisverleihung!
Anja Josefine Schanz

Anja Josefine Schanz
Anja Josefine Schanz, 1967 geb. in Paderborn, studierte nach einigen Semestern Germanistik, Kunst und Pädagogik 1990-95 Kunsttherapie an der HKS in Ottersberg.
Künstlerische Praxis
Den freikünstlerischen Weg markieren Einzel- und Gruppenausstellungen ebenso wie Lesungen eigener Texte und die Teilnahme an Schreibwettbewerben und Kunstpreisausschreibungen. 2008 hat sich die Künstlerin (Malerei/ Text/ Illustration/ Fotografie) selbständig gemacht. Heute arbeitet sie an einer Grundschule und widmet sich ihren Collagen in ihrem Wohnzimmeratelier in Ottersberg.
Die Werke von Anja Josefine Schanz
Theo, 2022, 250 €


Sabine
Schellhorn

Foto: Franziska von den Driesch
http://www.sabschell-siegel.de
Das Ausstellungsthema für den Verdener Kunstpreis 2024 ist „Dechiffrieren“. Meine Serie „Torfzeichen“ chiffriert und dechiffriert gleichermaßen den Themenkomplex des wertvollen Rohstoffs Torf und dessen Abbau. Ich bringe eine minimale Menge Torf in einer abstrakten Form auf, die das Torfstechen zitiert aber auch unabhängig davon als konkretes Werk betrachtet werden kann.
Sabine Schellhorn

Sabine Schellhorn
Sabine Schellhorn
geb. 1962 in Coburg, lebt und arbeitet in Bremen
Mitglied bei GEDOK und BBK Bremen, VG Bild-Kunst Bonn
1987–1991 Studium der Bildenden Kunst an der Fachhochschule Ottersberg, Diplom bei Hermanus Westendorp
2004–2007 Ausbildung zur Mediengestalterin für Digital- und Printmedien, Abschluss an der IHK Bremen
Künstlerische Praxis
Auszeichnungen (Auswahl):
seit 2023 Atelier-Stipendium im Zentrum für Kunst, Tabakquartier Bremen
2022 NEUSTART KULTUR-Stipendium, Stiftung Kunstfonds
2022 Kunst am Bau: Rathaus, Neukirchen-Vluyn
2021 Stipendium NEUSTART KULTUR Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst
2020 Künstler-Einzelstipendium / Senator für Kultur Bremen
2019 Turmstipendium Geldern
Die Werke von Sabine Schellhorn
Torfzeichen I, 2022, 1.500 €

Torfzeichen III, 2022, 1.500 €


Ulli
Schievelbusch

http://www.instagram/ulli.schievelbusch
Die Umsetzung zu dem Thema des Verdener Kunstpreises „Decipher/ Entschlüsselung“ war sehr reizvoll für mich, da ich seit einiger Zeit meinen künstlerischen Ausdruck in graphischgeometrischen Collagen finde, und ich mich mit dieser künstlerischen Technik thematisch gut ausdrücken konnte. Die Collage „Take care of Emma“ will den Zusammenhang von gehypten Schönheitsideal in den sozialen Medien und den damit verbundenen Verlust erkämpfter Selbstbestimmungsrechte der Frauen entlarven. Die regional begrenzte und offene Ausschreibung ist eine gute Gelegenheit meine individuellen Arbeiten öffentlich zu präsentieren.
Ulli Schievelbusch

Ulli Schievelbusch
Geb. 1964; aufgewachsen in Springe und Kassel. Wohnhaft in Bremen
Künstlerische Praxis
2017 Beginn der künstlerischen Arbeit mit Schwerpunkt Malerei und Collage.
2017- 2023 Teilnahme am „offenen Atelier“ bei Blaumeier Bremen.
2019 und 2022 private Gemeinschaftsausstellungen mit Ines Schmied (Braunschweig) in Bremen.
Die Werke von Ulli Schievelbusch
Take care of Emma, 2024, 480 €


Karl
Schmeichel

http://www.karlschmeichel.de
An Kunstpreisen generell, nehme ich teil, weil ich mich in der Öffentlichkeit präsentieren kann, es ist eine Möglichkeit auf mich und meine Arbeiten aufmerksam zu machen.
Karl Schmeichel

Karl Schmeichel
Geboren in Celle
Ausbildung zum Maschinenschlosser
Berufsaufbauschule
Fachoberschule
Tätigkeit als Maschinenschlosser
Studium an der Werkakademie für Gestaltung ( Kassel )
Künstlerische Praxis
Studium an der Werkakademie für Gestalltung (Kassel)
Nominierungen:
2024 Heimatmuseum Kunstgewerbehaus Scheeßel
2023 Kunstverein Osterholz-Gut Sandbeck
2022 SH Landwirtschaftsmuseum Meldorf
2019 European Contemporary Triennal Toulouse
2017 27.Mainzer Kunstpreis Eisenturm
2016 30. Verdener Kunstbörse
2008 7. Niedersächs. Grafiktriennale
Die Werke von Karl Schmeichel
Eiszeit, 2022, 2.700 €


Regina
Schulz

http://www.grace4art.com
Bei zunehmenden Migrationsbewegungen auf der ganzen Welt durch Krieg, Hunger und Armut, sind Sprachen der wichtigste De-/Chiffrierungscode unserer Begegnungen. In meiner Arbeit habe ich die Erinnerung eines Bildes meiner Kindheit gewählt, einen Text hierzu geschrieben. Der Text wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und von mir in einem Lesetisch unlesbar zusammengefügt. Die Dechiffrierung/Enträtselung als den für uns verständlichen Text findet sich in einem kleinen Rahmen auf dem Leuchtkasten.
Regina Schulz

Regina Schulz
in Berlin geboren
lebt und arbeitet in Achim und Bremen
Künstlerische Praxis
Ausbildung und Studium der Kunstgeschichte, Malerei und Fotografie in Berlin, Hamburg und Bremen,
seit 2002 Schwerpunkt der Malerei und künstlerischen Fotografie.
Gruppen- und Einzelausstellungen
gemeinsam: Bremer Kunstfrühling,
Ausstellungen des BBKs,
Medienzentrum/Kino 46,
Galerie FotoKunstRaum Hamburg,
Herbstakademie im Speicher XI der HdK Bremen.
Einzelausstellungen wie „stories, warten und gehen, the truth of being a star, Frauenwunderwelten, erinnern, rooms und Zeit geschehen“.
Arbeiten im übergreifenden Kunstverband mit weiteren Künstler*innen
Die Werke von Regina Schulz
Erinnerungen an meine Heimat, 2023, 3150 €


Jette
Slangerod

Foto: bild kunst.bonn
http://www.slangerod.de
Jette Slangerod

Jette Slangerod
1946 Geboren in Dänemark
1984 Wohnsitz in Deutschland
Künstlerische Praxis
1997 Diplom Freie Kunst bei Prof. Kohr, Kunstfachhochschule Ottersberg
1997 Gründung der Ateliergemeinschaft Nordstraße, Bremen
2023 Gründung der Ateliergemeinschaft Kolleggs, Überseeinsel, Bremen
Stipendien
2015 Residenzstipendium Berlin, Senator für Kultur, Bremen
2003 Malerei-Symposion in Riga/Lettland, Kooperation des BBK Bremen mit dem Künstlerverband Lettland
2002 Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
Die Werke von Jette Slangerod
ADD FOUR 3, 2024, 2.700 €


Sarah
Stelljes
SarahViktoria

Sarah Stelljes

Sarah Stelljes
SarahViktoria
Künstlerische Praxis
Beginn mit dem Malen/Gestalten skulptureller Bilder: 2021
April 2023: 3-monatige Ausstellung von 25 Bildern im Rathaus Visselhövede
Die Werke von Sarah Stelljes
braille nubs, 2024, 600 €


Sabine
Thatje-Körber

Foto: Sabine Thatje-Körber
https://sabine-thatje-koerber.de
Sabine Thatje-Körber

Sabine Thatje-Körber
geb. 1962 in Garbsen
Künstlerische Praxis
Ausbildung/Studium „Freie Malerei und Grafik“, ABK Hannover
„Kulturmanagement“, Leibniz Universität Hannover
Mitglied im Hannoverschen Künstlerverein e.V.
Mitglied im Künstlerhaus ART 15, Bremen
Mitglied der KünstlerInnengruppe des Festivals der Philosophie
Initiatorin und Gründungsmitglied der internationalen Künstlerinnengruppe „Sophia´s time“
Mitglied der VG-Bild
Ausstellungen
Teilnahme an zahlreichen jurierten Kunstausstellungen seit ca. 24 Jahren Fortlaufende Ausstellungen im Künstlerhaus ART 15, Bremen
Ausstellungen zu den Menschenrechten mit der Gruppe Sophia’s time in Zusammenarbeit mit Amnesty International, Gleichstellungsbeauftragten, Frauenhäusern etc.
Die Werke von Sabine Thatje-Körber
Human rights, 2024, 840 €


Petra
Timmas

http://www.petra-timmas.de
In meiner Arbeit als Forschende mit den Mitteln der Malerei, suche ich Baupläne der Natur zu enträtseln, Systematiken sichtbar zu machen und in neue Zusammenhänge zu überführen. Mich fasziniert die Vielfalt, die aus zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten hervorgebracht wird. Ich befasse mich mit sich wiederholenden Strukturen und Mustern und beschreibe diese im künstlerischen Prozess durch Reduktion und Abstraktion, um eine Annäherung an den inneren Kern der Phänomene zu unternehmen. Das Thema „Dechiffrieren“ passt aus meiner Sicht perfekt zu meiner künstlerischen Intension, daher bewarb ich mich und freue mich nun, dabeizusein.
Petra Timmas

Petra Timmas
geboren in Oldenburg, Ausbildung zur Textil Designerin am Technikum Reutlingen, Gaststudentin im
Freien Zeichnen bei Professor Jochen Geilen und Reiner Tintel, Bielefeld, langjährig tätig als selbstständige Designerin und Künstlerin mit kontinuierlicher Ausstellungspraxis, zuletzt (neben Gruppenausstellungen) 2023
lebt und arbeitet im Oldenburger Land
Künstlerische Praxis
Einzelausstellung im Gerhardt Marcks Künstlerhaus B14, Ahrenshoop und 2024
im Staublau Oldenburg, Malerei mit Jutta-Juri Börger, Skulptur.
Mitglied im Vorstand des BBK Oldenburg
Kuratorin der Galerie des BBK Oldenburg, gemeinsam mit Lioba Müller
Die Werke von Petra Timmas
Invasiv I, 2023, 1.200 €


tomko&family

http://Instagram @tomokoyananka
Die Serie „wähle…“ ist anlässlich der Europawahl 2024 entstanden. Angeregt durch die teilweise nicht dechiffrierbaren Wahlplakate und die Tatsache, dass das Aufhängen der Plakate eine gefährliche Tätigkeit geworden zu sein schien. Wir propagierten und plakatierten, für uns sehr notwendige und angenehme, 3 Wahlmöglichkeiten im öffentlichen Raum Bremens: Zeit, Küssen und kostenloses Geld! Wir freuen uns besonders darüber, dass sich die Verdener-Kunstpreis-Jury unserer Bitte das „Küssen“ zu wählen anschloss.
tomko&family

tomko&family
Studien Freier Kunst. Muthesius-Hochschule, Kiel.
Bildhauerei & Projektkunst, u.a. bei Elisabeth Wagner, Diplom bei Hannes Brunner.
Künstlerische Praxis
2024 (B) xpon-art, Hamburg. (G & B) Miniaturen-Festival, Bremen. (B) Artspring 2024, Berlin. (B) Neurotitan, Berlin. (B) Nominierung zum Verdener Kunstpreis, Verden.
2023 (G) Gruppe-Kobo-Abe, Miniaturen-Festival, Theaterkontor, Bremen. (B) Galerie am Schwarzen Meer, Bremen. (B) Origamiya, Bremen. (G) Gruppe-Kobo-Abe in der Buchhandlung Storm, Bremen. (B) artspace, Bremerhaven.
2022 (B) Tusche-Kunst-Galerie, Weimar und Bremen. (G) Gruppe-Kobo-Abe in der Buchhandlung Storm, Bremen. (B) Villa Sponte, Bremen.
2021 (E) Projektraum 404, Bremen. (E) Galerie 149, Bremerhaven.
2020 (G) Miniaturen-Festival, Theaterkontor, Bremen. (B) Origamiya, Bremen. (E) Galerie Obere Treppe, Bremen.
2019 (B) Bunkerhill Galerie, Hamburg.
2018 (G) Gruppe „Mars 1“ (mit Eva Matti, Annemarie Strümpfler, Knut Lagies, und Clemens Austen), Kunstverein Humboldt & Schlüter, Bremen. (B) Kunstraum B, Kiel.
2017 (E) Kunstverein Humboldt & Schlüter, Bremen. (G) Miniaturen-Festival, Theaterkontor, Bremen.
2016 (B) Schlosspark Stammheim, Köln. (B) Kulturbunker, Mülheim, Köln.
2015 (B) Digitale Herbstausstellung niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler, Hannover.
2014 (G) Gruppe „a.l.s“ („Die meisten verschwinden einfach“ Performance mit der Beteiligung von Getrud Schleising und Muoi Vuong) erhält den Literaturpreis der Kunsthalle Bremen und Forum Neue Musik realtime, Bremen. Videoperformance „a.l.s“ und Konzert Jugend-Ensemble Neue Musik Bremen, Kunsthalle, Bremen. (G)
2013 (G) „a.l.s.“(mit Knut Lagies, Annemarie Strümpfler und Clemens Austen), Kap-Hoorn-Art 2013, Bremen.
2012 (E) Brunswiker Pavillon, Kiel. Katalogtext für den „Landesschau Kunstpreis 2011“ des BBK Schleswig-Hostein, Preisträger Clemens Austen.
E=Einzelprojekt, B=Beteiligung an…, G=als Mitglied einer Gruppe
Die Werke von tomko&family
wähle küssen, 2024, 200 €


Tina
Wahren

https://ateliertinawahren.com/
Ich habe mich beim Verdener Kunstpreis beworben, da mich das Thema Dechiffrieren sehr ansprach. Als ich, mehr versehentlich, begann Informatik zu studieren, hatte ich in den zahlreichen Mathematik-Vorlesungen im Wesentlichen Freude am Thema Kryptologie. Die Geschichte der Verschlüsselung und die verschiedenen Ansätze und Arten haben mich fasziniert. Nur wenige Studierende lösten in der Prüfung das gestellte Rätsel. Ich war eine davon und das Lösungswort „Paternoster“ sitzt noch heute. In meinen Werken verstecke ich oft kleine Geschichten und recherchiere selbst gern dazu. Ich lade den Betrachter in kleine Welten ein. Wie beim hässlichen Entlein, dessen poppige Farbgebung und Heiterkeit erst einmal leicht wirken, nimmt sich der Betrachter Zeit und dechiffriert das Werk, wird auf der zweiten Ebene deutlich mehr erzählt.
Tina Wahren

Tina Wahren
Tina Wahren, 1980 geboren, ist studierte Technik Redakteurin (FH) mit dem Schwerpunkt Illustration. Prof. Kerstin Alexander, die selbst an der Burg Giebichenstein studierte, lehrte uns an der Fachhochschule Merseburg verschiedene Techniken und legte eine breite Basis in Sachen Illustration und Kunst.
Neben der autodidaktischen Entdeckungsreise und dem beruflichen Nutzen vertiefte Wahren ihre Illustrationskenntnisse im Rahmen zahlreicher Online-Kurse u.a. bei Mads Berg und Dieter Braun.
„Meine Werke setzen sich humorig, augenzwinkernd, doppelbödig als auch nachdenklich und kritisch mit dem Alltäglichen auseinander. Als Illustratorin nutze ich die grafische Reduktion als stilistisches Element. Jede Idee sucht ihr Medium und so bewegen sich meine Arbeiten zwischen digitalen Illustrationen, Plastiken und Installationen.“
Künstlerische Praxis
Die Künstlerin ist Mitglied im BBK Celle und als Kuratorin im Kulturcafé nebenan Winsen tätig.
Sie lebt und arbeitet derzeit in Winsen/Aller und unterrichtet in einem Kunstkurs Kinder und Jugendliche in Bergen.
Die Werke von Tina Wahren
Das hässliche Entlein, 2024, 390 €


Svenja
Wetzensetin

Foto: Olaf Abrat
http://www.svenja-wetzenstein.de
Das Thema „dechiffrieren“ interessiert mich besonders, da ich mich in den letzten Jahren mit dem Thema des Totentanzes beschäftigte. Das ist ein seit dem Mittelalter gängiger Bilderzyklus, der die Sterblichkeit aller Menschen, unabhängig von gesellschaftlichem Status, Beruf, Herkunft, Geschlecht, sozialer Stellung, Alter etc. zum Thema hat. Aus heutiger Perspektive bedarf es einer Entschlüsselung der dargestellten Szenen, um ihre Aktualität zu erkennen. Ich übersetzte die traditionellen Darstellungen anhand von Fotos ins Hier und Jetzt, in das Setting eines Mittelalter-Spektakels. Diese Fotos übertrug ich in Malerei auf Holzgründen. Es ist eine Bildsprache des Mittelalters durch die Epochen bis circa ins Barock, die die Menschen früherer Zeiten, häufig Analphabeten, vertraut und geläufig war. Heute ist diese Bildersprache nicht mehr alltäglich und zugänglich, es bedarf der Beschäftigung mit dem Thema, einer Art Dechiffrierung, um es ins Heute zu ziehen. Ich freue mich dabei zu sein, gerade mit einer Arbeit, die durch ihre Ebene der Abstraktion ein „Lesen“ der Situation, Sensenmann von hinten, in sein Gewand gehüllt, notwendig macht.
Svenja Wetzensetin

Svenja Wetzensetin
7.11.1973 geboren in Kiel
lebt und arbeitet in Achim bei Bremen und Kiel
Künstlerische Praxis
1993 – 1999 Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Christian–Albrechts–Universität in Kiel bei Barbara Camilla Tucholski
1999 – 2003 Studium der Freien Malerei an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Peter Nagel
2003 Diplom Freie Bildende Kunst
2019 Katalogförderung durch den Senator für Kultur, Bremen
seit 2020 Lehrauftrag für Ästhetische Praxis, Universität Vechta
2022 artist in residence, Künstlergut Loitz
Corona-Stipendium des Landes Niedersachsen für Künstler*innen
2023 Kurzstipendium des BBK Bremen in den Künstlerhäusern Worpswede
Die Werke von Svenja Wetzensetin
Totentanz, 2022, 910 €


Sanda
Zvaigzne

Foto: Sanda Zvaigzne
http://www.sandazvaigzne.com
Ich möchte an dieser Ausstellung teilnehmen, da sie im Landkreis Verden stattfindet, in dem ich seit über zehn Jahren lebe. Die Möglichkeit, mein Werk gemeinsam mit anderen Kreativen aus einem Umkreis von 100 km auszustellen, bietet eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.
Sanda Zvaigzne

Sanda Zvaigzne
Künstlerin aus Riga, Lettland, lebt und arbeitet in Dörverden und Nienburg (Weser), Deutschland.
Ausbildung
2013 – 2018: Hochschule für Künste Bremen, Freie Kunst, Malerei, Klasse Heike Kati Barath
2004 – 2011: Kunstakademie Lettland, Visuelle plastische Kunst, Keramik
Künstlerische Praxis
Gruppenausstellungen:
2023: Höhen und Tiefen, GalerieN, Nienburg (Weser)
2022: The Shelf Show, Städtische Galerie in der Stadtscheune Otterndorf, Otterndorf
2022: North Over See, Kunsthalle Wilhelmshaven, Wilhelmshaven
2021: Endless Horizons from 106 Artists, Artists Book / HfK Bremen.
2020: Stubenhocker: Post!, Galerie Roy, Zülpich, Germany.
2018: MESH, HfK-Meisterschüler*innen-Ausstellung, Weserburg, Bremen
Die Werke von Sanda Zvaigzne
Emma 1927, 2024, 300 €
